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Mitteldeutsche Zeitung: Kundus-Affäre Opfer-Anwalt Docke bedauert Beendigung der Entschädigungsverhandlungen durch zu Guttenberg

Halle (ots) - Der Anwalt der Hinterbliebenen des Luftangriffs von Kundus, Bernhard Docke, hat die Entscheidung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Entschädigungsverhandlungen zu beenden, kritisiert. "Die Entscheidung ist absolut nicht nachvollziehbar und völlig unangemessen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Wenn die Hilfe in der von uns vorgeschlagenen Art und Weise nicht realisiert werden kann, ist das kein Grund, die Verhandlungen abzubrechen." Docke erklärte weiter: "Die Schadenersatzforderungen bleiben bestehen. Guttenbergs Entscheidung ändert überhaupt nichts an den Ansprüchen der Opfer." Er und sein Kollege Karim Popal seien im Übrigen die legitimen Anwälte der Hinterbliebenen. Ihr Mandat sei "stabil und steht". Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Jörg Biallas Telefon: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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