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Mitteldeutsche Zeitung: zur Entlastung von Gesundheitsministerin Schmidt

    Halle (ots) - Unbehagen bleibt trotzdem. Die Instinktlosigkeit des Ministerialapparates ist bemerkenswert. Offenbar ist dort niemand auf die Idee gekommen, dass die Dienstwagenpraxis bei aller Legalität fragwürdig ist. In Wahlkampf-Zeiten grenzt das an politische Selbstmord-Gelüste. Dennoch ist die Affäre kein Beleg für die vermeintliche Raffgier und skrupellose Vorteilsnahme der politischen Klasse. Zu Recht wird von Politikern, Ministern zumal, großes Engagement und hoher zeitlicher Einsatz erwartet. Eine Überlappung von Dienst- und Privatleben bleibt da nicht aus. Solange die Logik wie im Fall der Spanienreise von Ulla Schmidt nicht auf der Strecke bleibt, ist eine großzügige Dienstwagen-Regelung nachvollziehbar.

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