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Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbrück

    Halle (ots) - Zu Recht hat der Bundesfinanzminister das Thema "Steueroasen und Steuerhinterziehung" auch international angesprochen. Mit seinen verbalen Attacken, ja Ausfällen, gegen die Schweiz, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein schadet er aber dem eigentlichen Anliegen. Und das zu einem Zeitpunkt, da unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit die Bereitschaft wächst, mehr Transparenz walten zu lassen.  Unter dem Eindruck des Wahlkampf wird bei Steinbrück offensichtlich aus Selbstbewusstsein Arroganz. Das ist immer schlecht, wenn man etwas erreichen will. Tatsächlich wäre es Zeit, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem Finanzminister grundsätzlich internationale Umgangsformen klären. Der Herr der Zahlen könnte andernfalls schnell vom Retter zur Belastung werden.

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