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Mitteldeutsche Zeitung: zu "Phantom von Heilbronn"

    Halle (ots) - Es war schlicht nicht plausibel, dass die immer gleiche DNA-Spur einer "weiblichen unbekannten Person" in völlig unterschiedlichen Milieus auftaucht - mal beim Heilbronner Polizistenmord, mal bei Islamisten im Saarland, dann in der Freiburger Schwulen-Szene und in rund 40 anderen Zusammenhängen. Im Nachhinein klingt es naheliegend, dass verunreinigtes Labor-Material die Ursache für das kriminalistische Rätsel war. Es genügen ja schon wenige verunreinigte Wattestäbchen unter hunderttausenden, um die Polizei in die Irre zu führen. Die peinliche Fahndung nach dem "Phantom" zeigt, dass keine Technik, so verlässlich sie auch zu sein scheint, blindes Vertrauen verdient hat.

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