Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/IHK Einschätzung der IHK zur wirtschaftlichen Lage

    Halle (ots) - Trotz des weltweiten Konjunktureinbruchs ist die Lage der Unternehmen im Süden von Sachsen-Anhalt noch relativ stabil. "Viele Unternehmen können sich auf die Krise einstellen, davon bin ich positiv überrascht", sagte die neue Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, Carola Schaar, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe).  Es sei derzeit auch nicht zu erkennen, dass bei der Mehrzahl der Unternehmen in den nächsten Monaten die Umsätze stark wegbrechen. Den Grund sieht Schaar vor allem darin, dass die meist mittelständischen Unternehmen noch weniger international mit Handelspartnern verflochten sind. Deutliche Absatzeinbußen gebe es vor allem bei Automobilzulieferern und in der Chemie.

    Die IHK-Präsidentin spricht sich zudem gegen Staatshilfen für einzelne Industrieunternehmen aus, die über die bisherigen Programme hinausgehen. "Das Prinzip der Selbstverantwortung und Haftung muss bestehen bleiben", so Schaar. Die IHK-Präsidentin sieht Staatsbeteiligungen, wie sie etwa im Fall von Opel diskutiert werden, kritisch: "Der VEB ist kein Erfolgsrezept." Sie fordert die Gleichbehandlung von Unternehmen. Es gebe ja bereits staatliche Programme etwa über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Unternehmen, die in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, helfen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Mitteldeutsche Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: