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Mitteldeutsche Zeitung: zu Obama-Rede

    Halle (ots) - Dass im Augenblick niemand weiß, wie der Weg aus der Krise aussehen soll, wie viel  schlimmer es wohl noch wird und ob die billionenschweren Konjunkturpakete die Wende einleiten können - diese fundamentale Unsicherheit konnte auch Obamas Hoffnungsrhetorik nicht verdecken. Natürlich verdienen seine großen politischen Ziele Sympathie. Obama will sie in der Krise nicht etwa aufgeben, sondern erst recht forcieren. Dennoch: Zu den ganz akuten Gefahren des Augenblicks, etwa zum Niedergang der amerikanischen Großbanken und der Wirkungslosigkeit der letzten Rettungspakete, hatte Obama in seiner Rede wenig mehr zu sagen. Nur, dass man die Probleme erkannt habe, jetzt aber eben Geduld haben müsse. Barack Obama als Mutmacher der Nation - es war eine mittelmäßige Vorstellung mit Licht und Schatten.

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