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Mitteldeutsche Zeitung: Entführte deutsche Bergsteiger Polenz: PKK muss sich von Terror verabschieden

Halle (ots) - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), hat Zugeständnisse an die PKK im Fall der Entführung der drei deutschen Bergsteiger in Ostanatolien abgelehnt. "Die Einstufung der PKK als terroristische Organisation wird durch einen solchen Akt der Entführung von Menschen eher bekräftigt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Es gilt der Grundsatz, dass man sich nicht erpressen lassen darf. Die PKK müsste sich anders verhalten und sich vom Terror verabschieden." Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckart von Klaeden, äußerte sich ähnlich. "Ich bin mir sicher, dass die Bundesregierung alles unternimmt, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen", sagte er. "Es muss aber klein, dass sie politisch nicht erpressbar ist. Das gilt in allen Entführungsfällen. Alles andere wäre eine Einladung an Terroristen und Verbrecher, auf diese Weise Einfluss zu nehmen auf die deutsche Politik, und eine zusätzliche Gefahr für die Bürger." Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Chefredaktion Tel.: 0345 565 4300 Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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