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Mitteldeutsche Zeitung: zur Leipziger Buchmesse

    Halle (ots) - Es war eine lebendige, sympathische und gänzlich unaufgeregte Messe, die mit einem neuerlichen Besucherplus ihre Tore schloss. Kein Ort der Branchenklage, obwohl die wahren Nachrichten über den Zustand des Buchgeschäftes zwischen den Zeilen zu finden sind. Die Freude darüber, dass mit dem letzten Potter-Band und Cornelia Funkes "Tintentod" die Verkaufszahlen im Jugendbuch-Segment nach oben schnellten, verdeckt die gar nicht gute Nachricht, dass es immer weniger Buchtitel sind, die die Kaufkraft der Kunden auf sich ziehen. Die äußere Konzentration des Buchhandels in wenigen Ketten findet hier ihre inhaltliche Entsprechung. Sich dieser Ausdünnung des Literaturangebots auf wenige "Blockbuster" zu widersetzen, ist eine Aufgabe, der sich Leipzig zu stellen hat.

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