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Mitteldeutsche Zeitung: zu Hessen und SPD

    Halle (ots) - Beck hat viele inner- und außerhalb der SPD enttäuscht. Beck hatte versucht, mit sachten und eher symbolischen Korrekturen nach links die Agenda-gebeutelte SPD mit sich zu versöhnen, ihr neues Selbstvertrauen einzuflößen, ihre Kampfkraft zu steigern. Ansatzweise war der Parteichef damit erfolgreich. Aber das mühsam Erreichte hat er in kürzester Zeit wieder eingerissen. Die SPD ist tief gespalten, das Misstrauen zwischen rechtem und linkem Parteiflügel ausgeprägt, die Umfragen signalisieren katastrophale Zustimmungswerte für die Partei und für Beck selbst. Der letzte SPD-Chef mit ähnlich grauseliger Bilanz hieß Rudolph Scharping.

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