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Lausitzer Rundschau

Lausitzer Rundschau: Euroregion Spree-Neiße-Bober stellt Geschäftsbetrieb ein

Cottbus (ots)

Die drohende Zwangsauflösung der Euroregion
Spree-Neiße-Bober wegen ausbleibender Gelder aus Polen ist vom Tisch.
Das ist die gute Nachricht von den Mitgliedern des deutschen 
Trägervereins. Allerdings stellt die Geschäftsstelle in Guben wegen 
der Finanzierungsprobleme zum 1.Juni ihre Arbeit ein, den 
Mitarbeitern wird gekündigt. Das ist die schlechte Nachricht, die 
Vereinspräsident und Landrat Dieter Friese (SPD) am Montag verkünden 
musste.
Seit Beginn der Förderperiode 2007 sei von polnischer Seite, die das 
EU-Geld für Projekte und Mitarbeiter verteilen soll, kein einziger 
Euro geflossen. 15 Jahre erfolgreiche Arbeit mit Hunderten Projekten 
zwischen Cottbus und Zielona Góra (Grünberg) sowie künftige Vorhaben 
im Umfang von 30 Millionen Euro stehen wegen der ungeklärten 
Finanzierung in Warschau auf der Kippe.
In einem immer enger vernetzten Europa ein Unding. Auch wenn Dieter 
Friese und der polnische Chef der Euroregion, Czeslaw Fiedorowicz, 
gegenseitige Schuldzuweisungen vermieden, ist klar, dass dieses 
Problem in Warschau gelöst werden muss. Vielleicht braucht es das 
jetzige klare Signal der deutschen Seite, um diese Gemeinsamkeiten 
allen Beteiligten ins Bewusstsein zu rücken.

Pressekontakt:

Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481231
Fax: 0355/481247
lr@lr-online.de

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