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Lausitzer Rundschau: CSU tagt in Wildbad Kreuth Schonfrist abgelaufen

Cottbus (ots)

Die CSU steht zu Beginn des neuen Jahres gewaltig
unter Druck. Ihre neue Führung muss beweisen, dass sie bei den 
anstehenden Kommunal-, Landtags-, Europa- und Bundestagswahlen die 
Erfolge der Ära Stoiber fortsetzen kann. Umfragen bescheinigen der 
Partei für Bayern zwar immer wieder Zustimmungswerte deutlich über 50
Prozent, dennoch ist dem Führungsduo Günther Beckstein und Erwin 
Huber Nervosität durchaus anzumerken, auch wenn Letzterer erst 
unlängst tönte: "Ein Niederbayer kennt keine Angst."
 Konservative Wahlkämpfer wie es Christsoziale nun einmal sind, 
greifen in dieser Lage zu altbewährten Mitteln: Sie greifen die Angst
breiter Bevölkerungsschichten vor der Bedrohung der individuellen 
Sicherheit auf, stellen der stets irgendwie vernachlässigten 
bürgerlichen Mittelschicht finanzielle Verbesserungen in Aussicht und
bedienen den Zorn auf die bevormundende Euro-Bürokratie und leider 
auch dumpfe Überfremdungsängste. Mit dieser Themen- und 
Tonlagenmischung geht die CSU-Landesgruppe in Kreuth auch die 
Herausforderungen der Jahre 2008 und 2009 an.
 "The same procedure as every year" könnte man meinen, doch ganz so 
ist es nicht. Zwar sind die Herren Beckstein und Huber schon seit 
vielen Jahren an führender Stelle im politischen Geschäft, aber es 
ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob man dabei Nummer zwei oder 
Nummer eins ist.
In der Klausur der CSU-Landesgruppe muss die CSU-Doppelspitze daher 
nicht nur um den Erfolg beim Wähler, sondern auch um die Anerkennung 
der Bundespolitiker kämpfen. Die Schonfrist für Beckstein und Huber 
ist jedenfalls vorbei.

Pressekontakt:

Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481231
Fax: 0355/481247
lr@lr-online.de

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