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Markenverband e.V.

Markenverband begrüßt Initiative der Kommission im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie - Problem muß EU-weit bekämpft werden

Wiesbaden (ots)

Der Markenverband begrüßt und unterstützt den
lang erwarteten Richtlinienentwurf zum Schutz geistiger
Eigentumsrechte in Europa. "Es reicht nicht aus, Plagiate und
Fälschungen nur zu verbieten", sagte der Hauptgeschäftsführer des
Markenverbands, Horst Prießnitz, in einer ersten Stellungnahme. "Man
muß den Inhabern von gewerblichen Schutzrechten auch die Möglichkeit
geben, diese Rechte durchzusetzen." Die heute vorgelegte Richtlinie
zum Schutz geistiger Eigentumsrechte diene diesem Zweck.
Darüber hinaus handele es sich bei  Produkt- und Markenpiraterie
um ein gesellschaftliches Problem, das anderen Formen der
organisierten Kriminalität in vielerlei Hinsicht gleichzusetzen sei,
so der Verband. Das Milliardengeschäft mit Fälschungen schädige die
Inhaber von Marken-, Urheber- und anderen Rechten, vernichte dadurch
auch Arbeitsplätze in den betroffenen Unternehmen und führe zu - auch
steuerlich relevanten - Umsatzausfällen.
"Vor allem aber gefährden Fälschungen Sicherheit, Gesundheit und
Vermögen der Verbraucher", so Prießnitz. Denn das Problem der
Produkt- und Markenpiraterie beschränke sich schon lange nicht mehr
"nur" auf leicht erkennbare Nachahmungen bekannter Luxusartikel. Die
erfolgreiche Arbeit der europäischen Zollbehörden zeige, daß vermehrt
Sicherheitstechnik (wie etwa Autoersatzteile), aber auch Lebensmittel
und andere Konsumgüter Gegenstand von Markenpiraterie sind. Die
Einnahme gefälschter Lebensmittel oder Medikamente sowie die
Verwendung gefälschter Duftwässer berge Gesundheitsrisiken,
unterstreicht der Markenverband.
Die Fälschungen würden zudem immer raffinierter,  so daß teilweise
selbst Experten Original und Fälschung nicht auf Anhieb unterscheiden
könnten. "So zahlen Verbraucher in vielen Fällen marktgängige Preise
für nachgeahmte Produkte, die sie für Originale halten."
Der Markenverband wird die nun vorgelegten Vorschläge im Einzelnen
prüfen, um zu bewerten, ob sie für eine wirksame Bekämpfung dieser
Form organisierter Kriminalität ausreichend sind.
Für Rückfragen:
Birgitt Wagner, 0611 / 58 67 38

Original-Content von: Markenverband e.V., übermittelt durch news aktuell

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