kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung

Berichterstattung zur Gesundheitskarte irreführend
Müller: 100.000er-Tests finden auf jeden Fall statt

    Berlin (ots) - Anlässlich der jüngsten Berichterstattung über das weitere Vorgehen bei der elektronischen Gesundheitskarte und der damit einhergehenden Verunsicherung bei den Ärzten hat der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Carl-Heinz Müller, heute in Berlin erklärt:

    "Die geplanten sogenannten 100.000er-Tests werden stattfinden. Sie sind unverzichtbar, um die neue Technologie in der Praxis zu erproben. Die Gesundheitskarte soll weit mehr können als die derzeitige Krankenversichertenkarte. Deshalb sind die Tests unverzichtbar und werden daher auf jeden Fall stattfinden. Sie werden die Erfahrungen und Bedenken der Ärzte angemessen berücksichtigen. Dies hat die KBV in ihrem kürzlich veröffentlichten Argumentationspapier (http://www.kbv.de/presse/11023.html) bereits betont. Die in den Medien verbreitete Information, die 100.000er-Tests fänden nicht statt, ist nicht richtig. Diese kolportierte Aussage aus dem Bundesgesundheitsministerium bezog sich lediglich auf die erste Variante einer Gesundheitskarte, die von der Funktionalität her der heutigen Krankenversichertenkarte entspricht und zusätzlich nur ein Foto des Versicherten aufweist. Es steht zudem außer Frage, dass für die KBV die grundlegenden Forderungen der Ärzteschaft - wie im Argumentationspapier aufgeführt - maßgeblich sind."

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