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Juan Pablo Montoya im Premiere-Interview: "Ich bin ein aggressiver Fahrer!"
Für den BMW-Williams-Piloten zählt nur der Erfolg
Ruhm lediglich lästiges Beiwerk

    München (ots) - Er gilt als hitzköpfig, bezeichnet sich selbst als
angriffslustig und will nur eines: Gewinnen! "Ich bin zwar ein
aggressiver Fahrer und kämpfe für den Erfolg, doch ich werde ganz
sicher nie jemanden beißen, wie es beispielsweise ein Mike Tyson
getan hat", sagte Juan Pablo Montoya vor dem Großen Preis von Europa
am Nürburgring (21. bis 23. Juni, Premiere überträgt an allen drei
Tagen live) dem Premiere-Magazin (August-Ausgabe). Und er ließ keinen
Zweifel an seiner Mission in der Formel 1: "Ich bin in der
Königsklasse, um Rennen zu gewinnen, alles andere interessiert mich
nicht!"
    
    Für den 26-jährigen Kolumbianer steht ausschließlich der
sportliche Erfolg im Vordergrund. Die damit verbundene Popularität
ist nach seinen Aussagen lediglich lästiges Beiwerk: "Ich liebe es,
Rennen zu fahren. Die Formel 1 ist mein Leben. Dabei geht es mir aber
nicht um Geld oder Ruhm. Im Gegenteil: Der ganze Rummel ist für mich
der negativste Teil der Formel 1!" Montoya, der bislang einen Grand
Prix für sich entscheiden konnte, weiter: "Ich kann nicht unerkannt
in ein Restaurant gehen, habe einfach kein Privatleben mehr. Und die
Latinos sind in ihrer Begeisterung etwas temperamentvoller als die
Europäer. Hier flüstern die Leute, in Kolumbien geraten sie total aus
dem Häuschen. Ich habe sechs Bodyguards, doch nicht aus Angst vor
einer Entführung, sondern um die Leute auf Distanz zu halten!"
    
    Der BMW-Williams-Pilot ordnete sich in dem Premiere-Interview als
anständiger Fahrer ein: "Ich bin ein fairer Pilot, verteidige zwar
meine Fahrlinie, schubse aber niemanden von der Piste. Wenn ich bei
einem Rennen jedoch die Chance habe, zu überholen, hat das nichts mit
Respekt oder Respektlosigkeit zu tun." Seine zum Teil äußerst hart
geführten Überholmanöver mit dem vierfachen Formel 1-Weltmeister
Michael Schumacher haben seiner Meinung nach keinesfalls etwas mit
Geringschätzung seines Kontrahenten zu tun: "Nur weil ich Michael
Schumacher überhole, heißt das doch nicht, dass ich ihn nicht
respektiere!"
    
    Nach Ansicht Montoyas sind seine ruppigen Duelle, vor allem mit
dem Kerpener Ferrari-Piloten, alles andere als gewagt: "Ich finde
nicht, dass ich große Risiken eingehe. Zumindest nicht mehr als jeder
andere erfolgreiche Fahrer. In Malaysia hat mich beispielsweise
Michael Schumacher leicht touchiert, das war aus meiner Sicht völlig
in Ordnung. In Brasilien war das ein bisschen anders. Ich war vor
ihm, und er hat mich berührt. Jeder geht eben Risiken ein."
    
    Der in Monaco lebende Kolumbianer äußerte sich im
Premiere-Interview auch zur Ferrari-Teamorder beim Großen Preis von
Österreich: "Prinzipiell mag ich keine Teamorder, doch so etwas gab
es immer und wird es immer geben. Es geht schließlich um die
Weltmeisterschaft. Doch ob die Ferrari-Order in Österreich zu diesem
Zeitpunkt notwendig war, bezweifle ich." Ob er sich selbst gegen eine
solche Anweisung gesträubt hätte, ließ er jedoch offen: "Keine
Ahnung, ob ich mich der Order widersetzt hätte. Ich weiß nicht, wie
Barrichellos Vertrag aussieht. Es war eine schwierige Situation für
ihn. Ich glaube, er musste gehorchen."
    
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