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Robl: Ersatzbau muss integraler Bestandteil des Energiekonzepts werden!

Berlin (ots) - "Es kann nicht sein, dass der Ersatzbau aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen wird. Ich empfehle dem Umweltminister dringend die ökonomischen Gegebenheiten zur Kenntnis zu nehmen. Wohnungen, die in den 50er bis Anfang der 70er Jahre gebaut wurden - es handelt sich allein in den alten Bundesländern um ca. 16 Mio. Wohneinheiten - sind zwar grundsätzlich sanierungsfähig, aber nicht sanierungswürdig, da diese Maßnahmen wirtschaftlich nicht darstellbar wären." So der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl, in einem gleichlautenden Schreiben an die Minister Röttgen, Pofalla, Brüderle und Ramsauer. Für das Erreichen der ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung, die die deutsche Bauwirtschaft voll und ganz unterstützt, stellt die Einbeziehung des Ersatzbaus in das Energiekonzept eine sinnvolle und notwendige Ergänzung dar. Zum Ersatzbau gehört dabei zwingend der Neubau klimafreundlicher Gebäude. Dies ist nicht nur unter dem Aspekt der Energieeffizienz, sondern auch städtebaulich die einzig sinnvolle Maßnahme. Der Ersatzbau wird bislang nicht eigenständig gefördert. Er muss aber als eine Variante der Sanierung und Modernisierung auf alle in der Sanierung und Modernisierung einsetzbaren Fördermöglichkeiten angewendet werden können, wenn auf einem bisher bereits von einem Wohngebäude genutzten Grundstück nach dessen Abriss ein neues energieeffizientes Wohngebäude errichtet wird.

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