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Umfrage Monster/Universum: BMW ist beliebtester Arbeitgeber Deutschlands
Männer legen mehr Wert aufs Gehalt, Frauen auf das Arbeitsklima

Wiesbaden (ots) - Beinahe ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland stuft BMW als den besten Arbeitgeber ein. Das hat eine bundesweite Umfrage* des Karriere-Netzwerks Monster (www.monster.de) und der Marktforschungsgesellschaft Universum ergeben. Mit exakt 22,2 Prozent liegt der Münchener Automobilhersteller in klarer Führung vor DaimlerChrysler und Lufthansa, die von jeweils 18,4 Prozent der Arbeitnehmer als Top-Arbeitgeber eingestuft werden. Auf den weiteren Plätzen folgen Siemens (17,9 Prozent), Audi (17,6 Prozent), IBM (11,6 Prozent), Nokia (10,7 Prozent), Sony (10,3 Prozent) und Cisco (10,0 Prozent). Für 42 Prozent der von Monster und Universum befragten männlichen Arbeitnehmer spielt das Geld die Hauptrolle, bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben; ein Drittel stellt die Karrierechancen und die Arbeitsumgebung in den Vordergrund. Der Umgang mit den Kollegen hat für 29 Prozent eine hohe Bedeutung, die konkrete berufliche Aufgabenstellung für 28 Prozent. Die weiblichen Beschäftigten setzen etwas andere Prioritäten, haben Monster und Universum herausgefunden. An erster Stelle steht zwar auch für 38 Prozent der Arbeitnehmerinnen das Gehalt, aber fast genauso viele (35 Prozent) finden, dass das Arbeitsklima ebenso wichtig ist. 32 Prozent legen vor allem Wert auf eine attraktive Karriere; 30 Prozent ist der kollegiale Umgang am Arbeitsplatz wichtig. Die konkrete Aufgabe spielt nicht einmal für ein Viertel der weiblichen Befragten eine Rolle, ob sie bei ihrem Arbeitgeber bleiben oder wechseln. 54 Prozent finden im Gegenteil ein breites Aufgabenspektrum attraktiv; das gilt nur für 46 Prozent der Männer. Auf die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung machen sich die meisten Beschäftigten nicht, weil sie mehr Geld verdienen wollen, sondern weil die Weiterentwicklung der Karriere beim bisherigen Arbeitgeber versperrt ist: 30 Prozent der berufstätigen Männer und 29 Prozent der Frauen wechseln aus diesem Grund. Nur 17 Prozent (Männer) bzw. elf Prozent (Frauen) nannten bei der Studie von Monster und Universum das Gehalt als Hauptgrund für die Neuorientierung am Arbeitsmarkt. Zwölf Prozent wechseln, weil sie mit dem Management in ihrer Firma nicht einverstanden sind. Bei den beruflichen Zielen hat die Umfrage von Monster und Universum deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zutage gefördert: 57 Prozent der Frauen legen Wert auf eine ausgeglichene Balance zwischen ihrem Privat- und Berufsleben; bei ihren männlichen Kollegen spielt das nur für 47 Prozent der Beschäftigten eine Rolle. Noch weiter klafft die Lücke beim Anspruch an die Position auseinander: 48 Prozent der Arbeitnehmerinnen legen Wert darauf, dass ihnen schrittweise immer anspruchsvollere Aufgaben übertragen werden; diesen Wunsch hegen nur 37 Prozent der männlichen Arbeitnehmer. Hingegen wollen Männer viel stärker als Frauen die Firmenstrategie beeinflussen und neue Produkte entwickeln. Fast ein Drittel der Arbeitnehmer strebt auf jeden Fall eine Führungsposition im Unternehmen an; dieser Aspekt ist nicht einmal für ein Viertel der Arbeitnehmerinnen von Bedeutung. Einig sind sich beide Geschlechter über den Gang ins Ausland: 38 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen wollen bei der Arbeit internationale Erfahrungen sammeln. Die Reputation des Arbeitgebers spielt bei beiden Geschlechtern eine erstaunlich geringe Rolle: Nur für acht Prozent der weiblichen Beschäftigten ist der gute Ruf ihres Unternehmens wichtig; immerhin elf Prozent der männlichen Mitarbeiter legen Wert auf ein gutes Image ihres Arbeitgebers. Viel wichtiger ist für 54 Prozent der Frauen und 46 Prozent der Männer ein vielfältiges Aufgabenspektrum. Großen Wert legen 45 Prozent der Beschäftigten auf flexible Arbeitszeiten, wobei dies für 51 Prozent der weiblichen Beschäftigten besonders wichtig ist. Führungsverantwortung übernehmen wollen deutlich mehr als ein Drittel der Männer (37 Prozent), aber nicht einmal ein Viertel der Frauen (21 Prozent). Dafür legt ein Viertel der männlichen und gut ein Fünftel der weiblichen Befragten Wert auf interessante Kollegen und Kolleginnen. 35 Prozent erwarten, dass ihr Arbeitgeber für formale Weiterbildungsmaßnahmen aufkommt. Gunther Batzke, Geschäftsführer der Monster.de GmbH, erklärt: "Unsere Untersuchung hat zutage gefördert, was die Talente - junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Universitäts- oder Hochschulabschluss und mindestens acht Jahren Berufserfahrung - an Unternehmen reizt bzw. abstößt. Damit erhalten die Personalleiter wertvolle Informationen, die ihnen helfen, besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen oder dort zu halten." Monster ist mit über zwölf Millionen Lebensläufen und rund einer Million Stellenangeboten in der Datenbank das weltweit größte Karriere-Netzwerk. Allein in Europa sind mehr als 1,2 Millionen Bewerber registriert, darunter ein erheblicher Anteil von Young Professionals*, die bei den Unternehmen besonders begehrt sind. Peter Holmgren, Marketing-Manager von Universum Deutschland, sagt: "Die Studie über Young Professionals zeigt, dass das Gehalt der wichtigste Grund ist, bei seinem Arbeitgeber zu bleiben. Allerdings sind die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung und zur persönlichen Entwicklung im Unternehmen noch wichtiger. Die Untersuchungsergebnisse helfen Unternehmen, am Puls der nachkommenden Young Professionals zu bleiben - die Resultate geben ihnen einen wichtigen Einblick, wie sie Young Professionals in Europa anziehen und halten können." * Die deutsche Umfrage ist Teil einer europaweiten Befragung von 14.000 jungen akademischen Arbeitnehmern (Young Professionals) mit Universitäts- oder Hochschulabschluss und mindestens acht Jahren Berufserfahrung, darunter 1.500 Young Professionals in Deutschland. Monster ist mit über 1 Million Stellenangeboten, mehr als 12 Millionen Lebensläufen und 28,7 Millionen Visits monatlich das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Seit der Übernahme von Jobline International im Juli 2001 umfasst das globale Monster-Netzwerk nationale Websites mit lokalen Inhalten in insgesamt 21 Ländern auf vier Kontinenten. Auf den deutschen Websites des Karriere-Netzwerks finden Unternehmen mehr als 153.000 Lebensläufe von Stellensuchenden. Monster gehört zu TMP Worldwide, dem globalen Marktführer für Online Recruitment und Personalmarketing. TMPW, eines der größten Personalberatungs-Unternehmen der Welt, beschäftigt über 10.500 Mitarbeiter in 34 Ländern. Über 90 der 100 größten und mehr als 480 der 500 größten Unternehmen weltweit nehmen die Dienste von TMP Worldwide in Anspruch. Universum Communications ist die führende internationale Forschungs- und Managementberatungsgesellschaft, die die Karriere-Erwartungen heutiger Studenten und Young Professionals versteht. In den vergangenen 13 Jahren hat Universum die internationalen Personaltrends aus nächster Nähe verfolgt. Daher kann das Unternehmen seine Klienten mit spezifischen Informationen über die Effektivität ihres Images und ihre Kompetenz als Arbeitgeber beraten. Die Vision ist es, ein universeller Partner für Unternehmen zu sein, die unter ihrer Zielgruppe von Studenten und Young Professionals der Arbeitgeber der ersten Wahl werden wollen. Monster/Universum: Die Top 30-Arbeitgeber Deutschlands Position Unternehmen Einstufung als Top-Arbeitgeber* 1. BMW 22,20 % 2. DaimlerChrysler 18,44 % 3. Lufthansa 18,35 % 4. Siemens 17,91 % 5. Audi 17,55 % 6. IBM 11,64 % 7. Nokia 10,74 % 8. Sony 10,30 % 9. Cisco Systems 10,03 % 10. Gruner + Jahr 9,58 % 11. Allianz 9,40 % 12. Deutsche Bank 8,68 % 12. Volkswagen 8,68 % 14. Boston Consulting Group 8,50 % 15. Hewlett-Packard 8,33 % 15. SAP 8,33 % 17. L'Oréal 8,06 % 18. Bayer 7,88 % 19. Deutsche Telekom 7,79 % 19. Porsche 7,79 % 21. Greenpeace 7,70 % 22. McKinsey & Company 7,61 % 23. Microsoft 7,52 % 24. Accenture 6,89 % 25. Compaq 6,71 % 26. Andersen (früher: Arthur Andersen) 6,18 % 26. BASF 6,18 % 28. 3M 5,64 % 29. Sun Microsystems 5,46 % 30. Pricewaterhouse Coopers 5,28 % Quelle: Monster/Universum * Anteil der befragten Young Professionals (junge Arbeitnehmer mit Universitäts- oder Hochschulabcshluss und mindestens acht Jahren Berufserfahrung), die das jeweilige Unternehmen als "besten Arbeitgeber deutschlands" eingestuft haben. Monster/Universum: Karriereziele von Arbeitnehmern Karriereziele für Young Professionals in Deutschland Arbeitnehmer männlich weiblich gesamt Ausgeglichenes Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben 47 % 57 % 51 % Aufbau einer soliden finanziellen Grundlage 40 % 42 % 41 % Internationale Tätigkeit 38 % 37 % 37 % Übertragung zunehmend anspruchsvollerer Aufgaben 37 % 48 % 41 % Erreichen einer Führungsposition 32 % 21 % 28 % Verantwortung für Projekte 29 % 30 % 29 % Beeinflussung der Firmenstrategie 23 % 15 % 20 % Erreichen eines Spezialistenstatus 21 % 13 % 18 % Entwicklung neuer Produkte 11 % 3 % 8 % Aufbau eines neuen Geschäftszweigs 8 % 5 % 7 % Sozialer Beitrag zur Gesellschaft 8 % 9 % 8 % Jobrotation innerhalb des Unternehmens 6 % 9 % 7 % Quelle: Monster/Universum Monster/Universum: Was Mitarbeiter an ihre Firma bindet Darauf legen Beschäftigte bei ihrem Arbeitgeber Wert Arbeitnehmer männlich weiblich gesamt Gehalt 42 % 38 % 41 % Arbeitsumgebung 33 % 35 % 34 % Karrierechancen 33 % 32 % 32 % Kollegialer Umgang am Arbeitsplatz 29 % 30 % 30 % Konkrete Aufgabenstellung 28 % 24 % 26 % Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen 26 % 31 % 28 % Weiterbildungsangebot 25 % 30 % 27 % Verhältnis zum Chef 24 % 27 % 25 % Gute Mitarbeiter 22 % 10 % 17 % Qualität der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens 22 % 19 % 21 % Firmenpolitik bezüglich Berufs- und Privatleben 21 % 26 % 23 % Reputation des Arbeitgebers 11 % 8 % 10 % Quelle: Monster/Universum Monster/Universum: Was Arbeitnehmer attraktiv finden Das zeichnet für Beschäftigte einen attraktiven Arbeitsplatz aus Arbeitnehmer männlich weiblich gesamt Breites Aufgabenspektrum 46 % 54 % 50 % Flexible Arbeitszeiten 41 % 51 % 45 % Führungsverantwortung für Mitarbeiter 37 % 21 % 30 % Formale Weiterbildung, die von der Firma bezahlt wird 32 % 39 % 35 % Internationale Karrieremöglichkeiten 29 % 29 % 29 % Attraktives Gehalt 28 % 19 % 24 % Interessante Kollegen 25 % 21 % 23 % Möglichkeit, zu Hause zu arbeiten 21 % 26 % 22 % Gute Referenz im beruflichen Lebenslauf 13 % 12 % 13 % Interessante Produkte 11 % 7 % 10 % Hohe ethische Normen im Unternehmen 9 % 6 % 8 % Quelle: Monster/Universum Monster/Universum: Grund zum Wechseln Gründe für Young Professionals, den Arbeitgeber zu wechseln Arbeitnehmer männlich weiblich gesamt Schlechte Karriere-Aussichten 30 % 29 % 30 % Höheres Gehalt 17 % 11 % 15 % Hängt mit dem Management der Firma zusammen 13 % 10 % 12 % Schmales Aufgabenspektrum 9 % 9 % 9 % Andere Gründe 9 % 16 % 12 % Umzug/Beendigung eines zeitlich befristeten Arbeitsvertrags 7 % 13 % 9 % Aufstieg in die Managementebene erwünscht 7 % 4 % 5 % Ungenügender Ausgleich zwischen Arbeitszeit und Freizeit 3 % 3 % 3 % Uninteressante Produkte und/oder Dienstleistungen 1 % 2 % 1 % Uninteressante Kollegen 1 % 1 % 1 % Zu viel Reisetätigkeit 1 % 0 % 1 % Wunsch nach mehr Reisetätigkeit 1 % 2 % 2 % Hängt mit den ethischen Normen im Unternehmen zusammen 1 % 0 % 0 % Quelle: Monster/Universum ots Originaltext: Monster.de GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Monster.de GmbH, Kreuzberger Ring 24, 65205 Wiesbaden Tel.: 0611/7162-0, Fax: 0611/7162-111, E-Mail: info@monster.de, Web: www.monster.de Presse: Kai-Uwe Kaufmann, Tel.: 0611/7162-0, E-Mail: presse@monster.de PR-Agentur: Dripke.Wolf.Weissenbach., Tel.: 0611/97315-0, E-Mail: team@dripke.de EINLADUNG: Monster.de-Pressekonferenz zur Akquisition der Stellenbörse Jobline Mittwoch, 17. Oktober 2001, 11.00 Uhr, "Systems", Messegelände München, Raum B 12 Anmeldung per E-Mail an team@dripke.de oder per Fax an 0611/719290 Original-Content von: Monster Worldwide Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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