Alle Storys
Folgen
Keine Story von Rheinische Post mehr verpassen.

Rheinische Post

Rheinische Post: Kommentar: Alternativlose Merkel-CDU

Düsseldorf (ots)

In Essen entschied sich die CDU im Frühjahr 2000, mit Angela Merkel einen Neuanfang zu wagen - als Übergang. Starke Ministerpräsidenten standen bereit zu übernehmen. Gut 16 Jahre später kehrt eine umgebaute Christdemokratie mit einer mehrfach gehäuteten Vorsitzenden erneut in Essen ein. Statt der damaligen Restzweifel herrscht in der CDU nun Erleichterung, dass Merkel die Partei auch im 18. und 19. Jahr führen will. Starke potenzielle Nachfolger sind kaum greifbar. Ein scharf formuliertes Abschiebe-Papier hat wenigstens einen Hauch von Spannung aufkommen lassen. Ansonsten erweckt diese CDU im Vorfeld des Parteitages den Eindruck, sich lieber nicht durch Profildebatten von der Arbeit ablenken zu lassen. Das entspricht der DNA einer Partei, die sich zum Regieren geboren wähnt. Das lief lange zur Zufriedenheit der Bürger. Doch die Flüchtlingspolitik hat das Grundvertrauen in Merkel in ein Grundmisstrauen verwandelt. Um diese Entwicklung erneut zu wenden, braucht die CDU eine neue, große Erzählung, mehr jedenfalls als eine 90+x-Prozent-Wiederwahl ihrer alternativlos gewordenen Vorsitzenden.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Rheinische Post
Weitere Storys: Rheinische Post
  • 05.12.2016 – 16:07

    Rheinische Post: Radprofi Rick Zabel sieht Deutschland als große Radsport-Nation

    Düsseldorf (ots) - Radsport-Talent Rick Zabel, Sohn von Sprinterlegende Erik Zabel, sieht den deutschen Radsport sieben Monate vor dem Tour-de-France-Start in Düsseldorf zurückgekehrt zu alter Stärke: "Natürlich sind wir Deutschen wieder auf dem Vormarsch. Traditionell haben wir starke Zeitfahrer und Sprinter. John Degenkolb hat zwei große Siege bei ...

  • 05.12.2016 – 14:38

    Rheinische Post: Gysi kritisiert Spitzenkandidaten-Prozess seiner Partei als "keinesfalls gut"

    Düsseldorf (ots) - Der ehemalige Fraktionschef der Linken, Gregor Gysi, hat den Entscheidungsprozess in seiner Partei zur Wahl von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch als künftige Spitzenkandidaten als "keinesfalls gut" kritisiert. "Der Entscheidungsprozess hinsichtlich der Spitzenkandidatur war keinesfalls gut", sagte Gysi der in Düsseldorf erscheinenden ...

  • 05.12.2016 – 04:00

    Rheinische Post: NRW-CDU offen für neue Studiengebühren

    Düsseldorf (ots) - Die NRW-CDU will im Wahlkampf neue Ideen für die Hochschulfinanzierung präsentieren. Spitzenkandidat Armin Laschet sagte der "Rheinischen Post" (Montagausgabe): "In der alten Form sind Studiengebühren kein Thema. Aber ich halte es für ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, mindestens über Modelle nachzudenken. Dass Pfleger für ihre Ausbildung zahlen und Ärzte nicht, ist schräg." Es gehe darum, ...