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Rheinische Post: Prominente Unterstützung für Schauspielhaus-Intendanten Schulz

Düsseldorf (ots) - In der Diskussion über die Zukunft des baufälligen Düsseldorfer Schauspielhauses bekommt Intendant Wilfried Schulz Unterstützung aus Politik und Bürgerschaft. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe (CDU) nannte das Schauspielhaus gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) eine "Ikone der deutschen Theaterlandschaft", die in die Hand der Stadt gehöre. Damit wandte er sich gegen Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), der öffentlich darüber nachgedacht hatte, den Theaterbau in attraktiver Lage an einen privaten Investor zu übergeben und für das Sprechtheater einen alternativen Standort zu suchen. Auch die Düsseldorfer Unternehmerwitwe und Mäzenatin Gabriele Henkel zeigte sich erschüttert über die aktuellen Überlegungen. "Das Schauspielhaus ist ein Herzstück der Kultur in Düsseldorf", sagte sie, eine andere Nutzung des Gebäudes sei für sie "undenkbar". Auch Kollegen stärken Schulz den Rücken, etwa der Generalintendant der Düsseldorfer Rheinoper, Christoph Meyer. Schulz habe mit einem fulminanten Start genau das geliefert, was man in Düsseldorf von ihm erwartet habe. "Jetzt, gerade einmal drei Monate nach dem Antritt des neuen Kollegen, hat die Debatte um die Zukunft des Schauspielhauses dem Ruf unserer Stadt in einem nahezu atemberaubenden Tempo massiv geschadet." Der Chef des Bühnenvereins, Rolf Bolwin, mahnt die städtebauliche Bedeutung des Stadttheaters an: "Wo das Düsseldorfer Schauspielhaus steht, boomt der Kommerz, da muss es auch einen Ort der Reflexion und des Innehaltens geben."

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