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Rheinische Post: Kommunen wollen Polizei von Bagatellaufgaben entlasten

Düsseldorf (ots) - Die Polizei muss nach Auffassung des Städte- und Gemeindebundes künftig von Verwaltungsaufgaben wie der Aufnahme von Unfallprotokollen entlastet werden. "Neben der Terrorgefahr sind es die gestiegene Einbruchskriminalität und die steigende Gewaltbereitschaft Jugendlicher, die die Leute beunruhigen", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Wir müssen auf dieses gestiegene Angstgefühl eine Antwort haben. Die Antwort kann nur darin bestehen, dass wir mehr Polizeipräsenz auf den Straßen brauchen", sagte Landsberg. "Man braucht nicht notwendigerweise eine polizeiliche Unfallaufnahme bei Bagatellschäden", sagte der Vertreter der Kommunen. "Das können auch Fachleute vom TÜV übernehmen, die von den Versicherern beauftragt werden", sagte Landsberg. Bund und Länder wollen die Zahl der Polizistenstellen in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Bis die ersten neuen Polizisten ihre Ausbildung abgeschlossen haben, vergehen jedoch viele Jahre. Um diese Zeit zu überbrücken, schlägt der Gemeindebund vor, die Aufgaben der Polizei zu entschlacken.

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