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Rheinische Post: NRW will Vorstandsgehälter über neues Aktiengesetz deckeln

Düsseldorf (ots) - Das Land NRW will die Gehälter in deutschen Aktiengesellschaften an das durchschnittliche Einkommen der Beschäftigten im jeweiligen Unternehmen binden. Dies fordert NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) in einem Entschließungsantrag für den Bundesrat, der der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) vorliegt. Das Gremium soll heute, Freitag, über die Vorlage befinden. Nach dem Papier soll der Aufsichtsrat die Relation zwischen durchschnittlichem Einkommen der Mitarbeiter im Unternehmen und den Vorstandsgehältern festlegen - es wird also keine Vorgabe des Staates für die absolute Gehalthöhe geben. CDU/CSU sperren sich gegen den Plan aus NRW. "Die Aufsichtsräte legen bereits jetzt inklusive der Arbeitnehmervertreter die Gehälter der Vorstände fest", sagt Michael Fuchs, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag der Redaktion, "da brauchen wir eine solche Spezialregelung zu Gehaltsrelationen nicht."

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