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Rheinische Post: Selbstständige streiten immer häufiger mit der Rentenversicherung

Düsseldorf (ots) - Zwischen freiwillig versicherten Selbstständigen, ihren Auftraggebern und der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es immer häufiger Streit darüber, ob bei den Versicherten in Wahrheit eine Scheinselbstständigkeit vorliegt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegt. Demnach ist die Zahl der Widersprüche und Klagen gegen die so genannten Statusfeststellungen deutlich gestiegen, bei denen die Clearingstelle der Rentenversicherung prüft, ob jemand wirklich selbstständig ist oder tatsächlich eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Die Zahl der Widersprüche nahm zwischen 2012 und 2014 von 5127 auf 5721 zu. Die Zahl der Klagen stieg zwischen 2012 und 2014 von 1301 auf 1921. Der Grünen-Politiker Markus Kurth forderte die Regierung auf, für Selbstständige eine obligatorische Alterssicherung einzuführen. "Denn wird nicht ausreichend Vorsorge getroffen, werden Selbständige im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen sein", sagte Kurth.

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