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Rheinische Post: Beck schlürft aus falschem Becher von Reinhold Michels

    Düsseldorf (ots) - Wenn das Diktum des SPD-Nachkriegsvorsitzenden Kurt Schumacher, Kommunisten seien rotlackierte Faschisten, gilt, war es in den neuen Ländern und wäre es in Hessen für Sozialdemokraten grundfalsch, mit der Nachfolge-Partei der SED koalitionspolitische Händel zu treiben. Es gibt sozial engagierte, politisch redliche Menschen in der SED/PDS/nunmehr "Die Linke", aber sie ist gedanklich und personell kommunistisch durchwirkt, anti-freiheitlich mitbestimmt. Niemand hat das klarer ausgedrückt als Ypsilantis Stellvertreter Walter. Hört man, wie hasserfüllt die "Charaktermaske Lafontaine" (Hamburgs Ex-SPD-Spitzenkandidat Naumann) über seine alte Partei herzieht, fällt einem Erich Kästners Rat ein: Nie so tief zu sinken, von dem Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken. Kurt Beck hat sich fürs Schlürfen entschieden. Man weiß gar nicht, was verstörender ist: Die scheinbar schlauen Winkelzüge des "Dorfbürgermeisters" (Lafontaine über Beck) oder der fehlende Mannesmut seiner anders denkenden Stellvertreter. Steinbrück und Steinmeier, dieser besonders, machen eine erbarmungswürdige Figur. Nur die FDP in Hessen könnte die SPD vor sich selbst und dem Verrat am Wähler schützen, indem sie Ypsilantis ausgestreckte Hand ergreift. Es wäre auch ein Wortbruch, aber er wäre weniger verheerend.

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