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Weser-Kurier: Über die neue Berufsschule schreibt Maren Beneke:

Bremen (ots) - Die Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr ist in einem desolaten Zustand - und das schon seit Jahren. Wegen der schlechten Isolierung schwitzen die Schüler im Sommer und frieren im Winter. Für Unternehmen teils von Weltrang, die ihre Auszubildenden auf diese Schule schicken, ist das nicht tragbar. Denn eine Ausbildung besteht eben nicht nur aus der Praxis im Betrieb, sondern auch aus der Theorie, die in der Schule vermittelt wird.

Daher setzen sich die Unternehmen schon seit Jahren dafür ein, dass sich etwas ändert. Nur: Die Bremer Staatskassen sind klamm, es fehlte das Geld für die Sanierung. Die Auswirkungen fallen der Stadt nun auf die Füße: Mittlerweile lohnt nur noch der Neubau.

Dass sich der Senat nun nach 2006 das erste Mal wieder dazu durchgerungen hat, eine Schule in öffentlich-privater Partnerschaft zu bauen, ist klug. Gewiss, es gibt auch Beispiele, wo eine solche Zusammenarbeit nicht funktioniert hat. Aber mit einem Investor, der allein für Grundstück und den Bau der Schule sorgt, behält die Stadt die Hoheit über den Betrieb. Und erste Unternehmer, die sich für ein solches Modell begeistern können, stehen offenbar ja schon bereit.

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