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Weser-Kurier: Kommentar von Philipp Jaklin über die Krankenkassen

Bremen (ots) - Niemand verbringt gerne Zeit in der Telefon-Warteschleife - schon gar nicht, wenn er etwas mit seiner Krankenkasse regeln muss. Der Anlass ist meist unerfreulich genug. Auch als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung darf man verlangen, dass der Service stimmt. Zumal die Kassen auf milliardenschweren Reserven sitzen - Geld der Beitragszahler. Auch die HKK in Bremen zählt sich zu den reichen Kassen. Umso mehr kann man sich darüber wundern, dass sie offensichtlich nicht ausreichend vorbereitet war auf die Massen wechselwilliger Versicherter, die ihr wegen des niedrigen Beitragssatzes beitreten wollen. Schon 2015 gehörte sie zu den billigsten Anbietern; dass viele andere Kassen ihre Mitglieder zum Jahreswechsel mit Beitragserhöhungen vergraulen würden, hätte man ahnen können. Wer derzeit etwas länger warten muss, um bei der HKK bedient zu werden, könnte am Ende dennoch belohnt werden. Es sind überdurchnittlich viele Besserverdienende, die ihr jetzt beitreten, mit einem Altersdurchschnitt von Anfang vierzig. Zahlungskräftige, meist gesunde Mitglieder - die dazu beitragen, dass der Beitrag lange niedrig bleiben kann.

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