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Weser-Kurier: Zur Leuphana Universität Lüneburg schreibt Peter Mlodoch:

Bremen (ots) - Man mag es kaum glauben: Nach einer Reihe von Hiobsbotschaften über Kostenexplosionen und Verzögerungen beim Libeskind-Bau in Lüneburg kommt von der Leuphana Universität ein kleiner Lichtblick. Ein Einsparpotenzial von 3,7 Millionen Euro hat die Uni-Spitze ausgemacht und sich darauf - durch Übermittlung an das niedersächsische Wissenschaftsministerium - auch verpflichtet. Das ist im Vergleich zu den im vergangenen Herbst eingeräumten 18 Millionen Euro Mehrkosten und den weiteren 18 Millionen Euro vom Rechnungshof aufgezeigten Risiken zwar nur ein Minibetrag. Aber immerhin ist ein erster Schritt zur Kostenbremse gemacht. Gleichwohl fragt man sich, warum ein bisschen mehr Bescheidenheit nicht schon früher Einzug in die Uni-Spitze gehalten hat. Spätestens, als sich so gut wie keine privaten Geldgeber für das Prestige-Projekt finden ließen, hätte die Leuphana ihre überdimensionierten Ansprüche runterschrauben müssen. Stattdessen vertrauten die Verantwortlichen lange Zeit auf den guten Willen der öffentlichen Hand. Aber jetzt zumindest scheint das Uni-Präsidium endlich zu realisieren, dass es Landesregierung und EU ernst meinen. Dass es ohne eigenen Sparbeitrag der Leuphana eben nicht mehr wie bisher weitergeht.

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