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Pleitgen zu FAZ-Berichterstattung über Bundesliga

    Köln (ots) - Zu der heutigen Berichterstattung in der FAZ zum
Thema Bundesliga ("Abstauber in der Nachspielzeit") erklärt der
ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen:
    
    "Wer zeigt künftig die Fußball-Bundesliga, darüber wird
gegenwärtig viel spekuliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat
dazu heute einen langen Artikel gebracht, in dem so gut wie alles
verdreht und falsch ist. Schade für die gute alte Zeitung! Hier die
wichtigsten Richtigstellungen: Der ARD sind die Übertragungsrechte
für die Zusammenfassung am Sonnabend für 69 Millionen Euro angeboten
worden. Dieses Angebot wäre insofern für die ARD interessant, weil
sie die Summe aus Werbe- und Sponsoring-Einnahmen sowie aus den
jetzigen Kosten für die Nachverwertung finanzieren könnte. Überdies
entfielen die Kosten für das Programm, das bislang auf der eventuell
neuen Sportschau-Strecke ausgestrahlt wird. Der ARD-Sportetat würde
also nicht zusätzlich belastet. Dennoch hat die ARD aus Gründen der
Fairness entschieden, SAT 1 bei der Bundesliga weiterhin den Vortritt
zu überlassen, weil der Sender bislang die Zusammenfassung gezeigt
hat und überdies unter der Kirch-Insolvenz zu leiden hat. Die ARD
wird die von SAT 1 bislang gebotene Summe nicht überbieten. Dies ist
der Stand der Dinge. Die ARD hat SAT 1-Chef Urs Rohner gebeten, zügig
zu verhandeln, denn inzwischen ist der Nachverwertungsvertrag der ARD
ausgelaufen und das Erste muss wissen, was es in der kommenden Saison
von der Bundesliga zeigen kann."
    
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ARD-Sprecher Rüdiger Oppers
Tel. 0221/220-1867

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