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Auftrag zur Erforschung der Stasi-Aktivitäten im Rundfunk an FU Berlin - Pleitgen: "Stasi-Machenschaften in ost- und westdeutschen Sendern aufklären"

    Potsdam/Köln (ots) -  Die Aktivitäten der DDR-Staatssicherheit
gegen den Rundfunk in Deutschland sollen von der Freien Universität
Berlin erforscht werden. Dies haben die ARD-Intendanten bei ihrer
Arbeitssitzung in Potsdam entschieden. Nach den Worten des
ARD-Vorsitzenden Fritz Pleitgen soll nicht nur herausgefunden werden,
was die Stasi unternommen hat, um den DDR-Rundfunk in den Griff zu
nehmen, sondern auch die Strategien des MfS gegen den Rundfunk der
alten Bundesrepublik erforscht werden: "Die Westmedien galten dem
DDR-Regime als gefährlicher Feind. Also wird die Stasi etwas gegen
diesen Feind unternommen haben, um ihn zu stoppen, irrezuführen oder
gar zu instrumentalisieren."
    
    Der renommierte Forschungsverbund SED-Staat an der FU Berlin soll
seine Arbeit noch in diesem Jahr aufnehmen. Die Historiker werden
dazu in Stasi-Akten und anderen Archiven in Ost und West
recherchieren sowie Zeitzeugen befragen.
    
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Rückfragen:
ARD-Sprecher
Rüdiger Oppers
Tel. 0221/220-1867

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