DDVG Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft

Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG)
blickt auf sehr gutes Geschäftsjahr 1999 zurück
Jahresüberschuss steigt auf 14 Millionen Euro

Hamburg (ots) - Die Medien-Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG), zu 100 Prozent im Eigentum der SPD, hat heute in Hamburg ihren Jahresabschluss für das Jahr 1999 vorgelegt. Die DDVG profitierte im Geschäftsjahr 1999 nach Worten von DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen von der positiven konjunkturellen Entwicklung: Der Jahresüberschuss nach Steuern konnte auf 14 Millionen Euro gesteigert werden. Damit überstraf die DDVG ihr Vorjahresergebnis um gut zehn Millionen Euro. "Mit Blick auf das Jahresergebnis 1999 zeigt sich die DDVG in sehr guter Verfassung", so Berendsen auf der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Hamburg. "Die positive Entwicklung der Liquidität ermöglichte eine deutliche Rückführung der Bankverbindlichkeiten." Neben den Beteiligungen im Mediensektor engagiert sich die DDVG in den Geschäftsfeldern: Druckereien, Handel, Touristik sowie Serviceangeboten. Die Medien-Beteiligungen der DDVG verzeichneten 1999 ein Ergebnis von 27,9 Millionen Euro (1998: 10,9 Millionen Euro). Damit steuerten sie den Hauptteil zur positiven Entwicklung des Gesamtergebnisses bei. Besonders hervorzuheben sind dabei die Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, die Westfälische Verlagsgesellschaft mbH und die Presse-Druck GmbH, die im Berichtszeitraum Gewinne auf hohem Niveau erwirtschafteten. Im Jahr 1999 leistete erstmals auch die Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG einen positiven Beitrag zum Gesamtbeteiligungsergebnis. Dabei führten bei den Beteiligungen in den ostdeutschen Bundesländern sinkende Abschreibungen zu einem Anstieg der Erträge. In den alten Bundesländern schlug sich die spürbar anziehende Konjunktur positiv auf den Geschäftsverlauf nieder. "Das liegt zum Einen am Wachstum im Anzeigengeschäft, insbesondere im Rubrikanzeigengeschäft. Zum Anderen konnten die branchenüblichen, leicht rückläufigen verkauften Auflagen der Regionalzeitungen durch Anhebung der Copy-Preise teilweise überkompensiert werden, mit der Folge leicht steigender Vertriebsumsätze", erklärt der DDVG-Geschäftsführer das Resultat. Der Geschäftsbereich Druckerei-Beteiligungen hat 1999 mit einem Ergebnis von 0,5 Millionen Euro (1998: - 0,6 Mio Euro) trotz schwieriger Marktlage den Turnaround geschafft. In diesem Segment hat die DDVG in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen getätigt. Auch das Segment Handel und Service, entwickelte sich mit einem Beitrag von 0,6 Millionen Euro (1998: 0,7 Mio Euro) insgesamt positiv: Im Papierhandel wurden erneut gute Renditen erwirtschaftet, die Gesellschaft konnte ihre Marktposition behaupten. Der Handel im Antiquariat befindet sich weiterhin in der Aufbauphase, auch im Bereich des E-Commerce konnten erste Umsätze erzielt werden. "Unsere Service-Angebote expandieren, sowohl qualitativ in neue Geschäftsfelder, als auch quantitativ in Form einer steigenden Kundenzahl", so Berendsen. Der Bereich Tourismus konnte wie im Vorjahr noch keinen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Reduzierte Provisionen der Fluggesellschaften sowie die zunehmende Konkurrenz durch Buchungen per Internet belasteten 1999 zusätzlich die Ertragskraft. Auch für das Geschäftsjahr 2000 erwartet die Geschäftsführung der DDVG deutliche Gewinne. Die DDVG beschäftigt jahresdurchschnittlich unverändert elf Mitarbeiter. Im Oktober 2000 wurde Gerd Walter zum weiteren Geschäftsführer berufen. ots Originaltext: Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen der Redaktionen: Jens Berendsen, Gerd Walter, Geschäftsführer Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH Tel. 040/ 28 40 03 11, Fax 040/ 28 40 03 10 Original-Content von: DDVG Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: DDVG Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft

Das könnte Sie auch interessieren: