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Johannes B. Kerner: "Ich bin viel zu Hause"

München (ots)

Johannes B. Kerner bedauert es nicht, das ZDF verlassen zu haben. "Mein Wechsel zu Sat.1 war ja freiwillig. Ich hatte beim ZDF zwölf fantastische Jahre", sagt der 46-Jährige im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Auf die Frage, ob er nicht ein idealer Moderator für "Wetten dass?" gewesen wäre, antwortet er: "Sicher nicht." Für ihn sei nach wie vor schwer vorstellbar, dass jemand anders als Thomas Gottschalk die Show moderiert. Kerner selbst kommt mit einer weiteren Show auf den Bildschirm, die den Titel "Das große Allgemeinwissensquiz" trägt und am 1. und 8. Juni ausgestrahlt wird.

Wenn er nicht gerade vor der Kamera steht, genießt der TV-Star das Familienleben mit Ehefrau Britta (37) und den vier Kindern Emily Blomma (12), Nik David (9), Polly Marie (4) und Jilly Lina (1). "Die Familie ist die kleinste soziale Einheit, wir sind ein Team", sagt er. "Es gibt ein festes Netz, in das sich jeder mal reinfallen lassen kann, aber jeder muss auch mal festhalten." Er habe das Glück, dass sein Wohnhaus, sein Büro, sein Studio, die Schulen der Kinder, der Kindergarten und der Sportclub im Umkreis von drei, vier Kilometern liegen. "Das heißt, ich bin viel zu Hause, kann mal die Kinder in die Schule bringen und mit ihnen zu Mittag essen." Das sei eine Frage der Organisation - und eine Frage der Beziehung. "Meine Frau spielt bei dieser Organisation die wesentliche Rolle."

Kerner ist "ein großer Fan des Internets, gleichzeitig ein großer Skeptiker". Er habe ein Problem damit, "wenn jemand sagt, er habe auf Facebook 87 Freunde." "Wir haben zu Hause auch schon über das Thema Freundschaft gesprochen - was Freundschaft ausmacht, ab wann man jemanden einen Freund nennt und wann nicht. Ich habe in meinem ganzen Leben nie 87 Freunde gehabt. Niemals. So viele Namen kann ich mir gar nicht merken."

Ob er ein fleißiger Schüler war? - "Ehrliche Antwort: Nein. Ich habe mich so durchschlawinert, war ein gymnasialer Durchschnittsschüler. Ich konnte schon immer ganz gut reden." Mündliche Beteiligung sei für ihn kein Problem gewesen. "Schon damals wollte ich Sportreporter werden. Insofern kann ich heute sagen, dass ich vom Glück intensiv abgeknutscht worden bin."

Fernsehen guckt Johannes B. Kerner "immer unter professionellen Gesichtspunkten". Mit Casting-Shows kann der in Bonn geborene Wahl-Hamburger wenig anfangen - im Gegensatz zu seinen Kindern. Er sitzt deshalb auch schon mal allein in der Küche. "Gestern Abend hat die ganze Familie ,Germany's Next Topmodel' angesehen. Ich habe Zeitung gelesen. Kein Problem", erzählt er. Und wie lange dürfen seine Kinder fernsehen? - "Bei uns wird dosiert Fernsehen geguckt", betont Kerner. "Zum Programm der Großen gehören die ,Topmodels', und sie schauen auch mal ,DSDS'. Ich versuche, ihnen dabei zu erklären, dass die Show zwar ,Superstars' heißt, aber nicht zwingend Superstars dort auftreten." Generell gelte die Regel: "Mehr lesen als glotzen."

Der 46-Jährige geht regelmäßig in die Kirche. "Nicht jeden Sonntag, aber häufiger als Weihnachten und Ostern." Das sei "ein bisschen wie Sonnenschein für die Seele". Er sei zwar mal aus der Kirche ausgetreten, aber vor vielen Jahren wieder eingetreten.

Im August feiert Johannes B. Kerner ein besonderes Jubiläum: Dann ist er ein Vierteljahrhundert beim Fernsehen. "Ich war ganz erschrocken, als mir das neulich auffiel", gesteht er. Es gebe etwa zehn Leute, denen er immer dankbar sein werde, für das, was sie für ihn getan haben. "Zum Beispiel meinem ersten Chef - Jochen Sprentzel - dem damaligen Sportchef vom Sender Freies Berlin. Und Reinhold Beckmann..." Beckmann sei jahrelang sein Chef bei "ran" gewesen. "Heute moderieren wir Sendungen auf unterschiedlichen Kanälen. Natürlich gab es da auch Konkurrenzsituationen. Aber wir haben in der Hauptsache großen Respekt voreinander. In Hamburg sehen wir uns von Zeit zu Zeit."

Pressekontakt:

Ulrike Reisch
Ressortleitung Aktuell
Frau im Spiegel
Tel.: 089-272708977
E-Mail: ulrike.reisch@frau-im-spiegel.de

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