Frau im Spiegel

Yvonne Catterfeld: "Ich hätte als Mutter viel zu geben"

München (ots) - Yvonne Catterfeld (30) hat ihren 30. Geburtstag als "einschneidend" erlebt. "Es war wie ein Weckerklingeln", gesteht die Schauspielerin und Sängerin im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Sie sei aus dem Traum aufgewacht, "einfach in den Tag zu leben, ohne mir Gedanken über die Zukunft zu machen". Zuvor habe sie nie über das Altern nachgedacht. "Ich verschwende jetzt weniger Zeit als früher. Mein Privatleben wird immer wichtiger, auch wenn ich dafür nicht alles aufgeben würde." Sie brauche ihren Job, um ausgeglichen zu sein. "Nur wenn ein Baby da wäre, wäre das natürlich anders. Dann hätte das Kind oberste Priorität." Ob sie schon über Kinder nachdenkt? - "Nein, das ist noch zu weit weg. Noch bin ich in dem Prozess, herauszufinden, was für mich gut ist. Aber ich hätte als Mutter viel zu geben: zuallererst Liebe. Und die teile ich ja auch jetzt schon mit einigen Menschen. Auch denen gebe ich sicher etwas mit auf den Weg. Da bin ich heute viel selbstbewusster als früher."

Geändert habe sich, dass sie sich wichtiger nehme. Und sie sei offener und direkter geworden. "Wenn ich etwas fühle, sage ich es. Nicht für jeden ist die Wahrheit leicht. Doch bei Freunden fühle ich mich dazu verpflichtet. Ob jemand mit Kritik umgehen kann - darauf will ich keine Rücksicht mehr nehmen." Bestimmt habe sie damit schon mal jemanden verletzt. "Wer hat das nicht. Aber es ist etwas anderes, ob ich bewusst jemanden verletzen will, oder ob derjenige nur nicht die Wahrheit verträgt und nicht mit meiner Ehrlichkeit umgehen kann. Wenn zwei Menschen die gleichen Werte haben, ist das kein Problem."

Auf die Frage, ob es sie trifft, wenn jemand ihr Aussehen kritisiert, antwortet sie: "Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht eitel bin. Das muss ich auch für meinen Beruf sein." Aber sie brauche Phasen, in denen sie sich gehen lassen könne. "Ich bin ein Genussmensch und liebe Kuchen. Wenn ich nicht darauf achte, esse ich doppelt so viel wie jeder Mann. Doch seit ich 30 bin, setzt alles mehr an." Vor einer neuen Rolle diszipliniere sie sich, ernähre sich bewusster und gehe joggen. "Um vor der Kamera eine gute Ausstrahlung zu haben, muss ich mich wohlfühlen. Sexy sein, das kommt von innen, da kann ich anziehen, was ich will."

Horror sei bei ihr Kofferpacken. "Mittlerweile habe ich in meinem iphone eine Pack-Liste gespeichert. Ich kaufe gar nicht so viel, aber ich kann mich nur schwer von Klamotten trennen. Außerdem trödele ich oft rum und bin spät dran. Zeit-Management ist nicht meine Stärke." Auch nicht, wenn es um Zeit mit ihrem Freund, dem Schauspieler Oliver Wnuk (34), geht? - "Das klappt gut. Im letzten halben Jahr hatten wir viel Zeit füreinander. Überhaupt haben wir es in den drei gemeinsamen Jahren fast immer geschafft, uns täglich zu sehen. Doch bis Dezember haben wir viel zu tun." Sie drehe unter anderem einen ZDF-Film über die Tauch-Pioniere Lotte und Hans Haas im Ausland. "Da werden wir uns zwangsläufig ein paar Wochen nicht sehen. Aber wir versuchen immer, Kompromisse zu finden."

Dass ihr Freund in der gleichen Branche arbeitet, mache die Beziehung leichter. "Es tut gut, einen Partner zu haben, der Verständnis für mein Leben hat. Wir reden nicht viel über unsere Jobs, aber das stille Verständnis ist das Wertvollste."

Demnächst ist Yvonne Catterfeld im neuen Dani-Levy-Kinofilm "Das Leben ist zu lang" zu sehen (Kinostart: 26.8.).

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