Frau im Spiegel

Harald Krassnitzer: Ein Psychologe brachte mich wieder auf den richtigen Weg

München (ots) - Harald Krassnitzer (49) ist seit einem Jahr mit Schauspiel-Kollegin Ann-Kathrin Kramer (44) verheiratet. Wie er im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL gesteht, hat er immer noch Schmetterlinge im Bauch, wenn er nur an sie denkt oder sie anschaut. "Sie ist und bleibt meine Traumfrau. Ich gebe sie nie mehr her." Ann-Kathrin sei "schlau, liebenswert und supersexy", schwärmt der Star.

Das Paar hatte sich bereits vor elf Jahren bei Dreharbeiten zu dem Film "Hurenmord" kennengelernt. Am 7.7. ist erster Hochzeitstag. "Dieses markante Datum haben wir extra ausgewählt, damit ich es nicht vergesse. Ich habe eine sehr kluge Frau", sagt Krassnitzer. Feiern werde schwierig, weil sie "leider an unterschiedlichen Orten sein werden". Ann-Kathrin drehe in Finnland, er stehe in Tirol für den "Tatort" vor der Kamera. "Dafür holen wir alles nach - in einem kleinen, romantischen Hotel. Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen."

Ihr Glücksgeheimnis sei wohl, dass "unsere Bereitschaft, miteinander offen zu reden, nie eingeschlafen ist. Wir besprechen Probleme möglichst sofort". Ob es nie Streit gibt? - "Aber sicher! Ann-Kathrin kann wunderbar streiten. Im positiven Sinne. Ich habe durch meine Frau gelernt, dass eine gute, respektvolle Streitkultur für eine Beziehung sehr belebend sein kann." Bei ihnen gehe es manchmal hoch her. "Da vibriert die Luft vor lauter Emotionen. Ich kann recht aufbrausend, laut, bitterböse und verletzend werden. Es kommt durchaus vor, dass bei uns zwei Tage lang dicke Luft herrscht." Derjenige, der eher einlenke, sei eindeutig Ann-Kathrin. "Ich bin kein Weltmeister im Entschuldigen", verrät Krassnitzer. "Sie weiß genau, dass ich mich damit etwas schwertue. Es ist wunderbar, dass Ann-Kathrin meist den ersten Schritt macht."

Harald Krassnitzer bekennt gegenüber FRAU IM SPIEGEL, dass es Zeiten gab, in denen er sich wegen seines Berufs "ziemlich wichtig genommen" hat. "Als ich um die 30 war, habe ich ein bisschen den Boden unter den Füßen verloren und drohte, ein wenig abzuheben. Ich habe zu viel an meinen Job gedacht und war nicht mehr in der Lage, das Leben richtig zu genießen. Es war gefährlich, sich für jemand Besonderen zu halten." Im Gegensatz zu früher wisse er es heute zu schätzen, gelegentlich unbeobachtet zu sein. Und wie ist er damals aus dieser Situation herausgekommen? - "Weil ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich mich zu einem Neubeginn entschieden. Ich habe eine Analyse bei einem Psychologen gemacht. Er brachte mich wieder auf den richtigen Weg." Im Lauf der Gespräche habe er erstaunliche Dinge über sich, seine Eigenarten und seine Rituale erfahren. "Die Analyse hat mir geholfen, einen besseren Blick für die wichtigen Dinge zu bekommen, Gründe für meine Unruhe und Unzufriedenheit zu finden. Erst nach längeren Sitzungen habe ich mein Verhalten ändern können. Ich bin froh, dass ich damals professionelle Hilfe in Anspruch genommen habe."

Sein zwölfjähriger Stiefsohn Leo, das Kind seines Kollegen Jan-Josef Liefers, sei gefühlsmäßig sein Sohn. "Ich liebe ihn wie mein eigenes Kind. Ich bin mit dieser Familiensituation sehr glücklich", betont Krassnitzer. "Ein zweites Kind ist für uns nie ein Thema gewesen. Ein Baby würde unser Leben auf den Kopf stellen. Einer von uns müsste für längere Zeit aussetzen. Dafür hängen wir beide zu sehr an der Schauspielerei."

Und wie schaltet Krassnitzer am besten ab? - "Indem ich mit einem guten Glas Wein unter einem alten Baum sitze und mit Ann-Kathrin über das Leben philosophiere."

Harald Krassnitzer ist gefragt wie nie. Am 4. Juli löst der gebürtige Salzburger als "Tatort"-Kommissar Moritz Eisner seinen nächsten Fall. Und am 12. Juli starten 13 neue Folgen der ARD-Erfolgsserie "Der Winzerkönig".

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