Frau im Spiegel

Jörg Pilawa: "Meine Familie gibt mir Kraft"

München (ots) - Dass Jörg Pilawa (42) im Fernsehen auftritt, beeindruckt seine Kinder wenig. Seine Sendungen schauen sie "so gut wie nie", verrät der Moderator im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Stattdessen teilt jedes Kind ein Hobby mit dem berühmten Vater, der seine Freizeit der "Familie und dem Sport" widmet. Den ältesten Sohn begleitet er zum Skifahren. "Mit meiner Tochter habe ich einen Einradkurs gemacht", erzählt er. "Und unser Kleiner spielt mit mir Fußball." Auf die Frage, ob noch mehr Kinder geplant sind, antwortet er, dass sie "so, wie es ist, mit unserem Nachwuchs rundum glücklich" sind.

Die Beziehung zu seiner Frau Irina, mit der er seit 2006 verheiratet ist, beschreibt er mit dem Satz "es passt einfach". Er habe großes Glück gehabt, "so eine wunderbare Frau wie Irina getroffen zu haben". Neben der Harmonie hätten sie eine gute Streitkultur. "Diese in Watte gepackten Paare, die angeblich nie streiten, sind doch grauenhaft."

Um mehr Zeit mit seinen Lieben zu verbringen, hatte Jörg Pilawa die NDR-Talkshow abgegeben und moderiert 2008 sechs Shows weniger als die ursprünglich geplanten 19. "Ich empfinde das wirklich als Geschenk, habe kein schlechtes Gewissen", betont er. "Ich glaube, alles andere würde ich auch kräftemäßig nicht mehr machen wollen." Sein Leitspruch: "Es gibt ein Leben vor dem Tod." Das vergessen seiner Ansicht nach "viele Leute, die sich fast zu Tode arbeiten". Die Hände in den Schoß legen und gar nichts mehr machen, könnte Pilawa "von meinem Wesen her" allerdings nicht. Auch finanziell wäre es unmöglich. "Das stellen sich viele Leute so vor. Wenn ich lese, was ich in meinem Leben für Unsummen verdient haben soll, dann sage ich nur: ,Hut ab!'"

Dass er häufig als Traumschwiegersohn gilt, hat Jörg Pilawa im Alter von 25 Jahren noch genervt. "Mit 42 finde ich es großartig", gesteht der Publikumsliebling, der vereinzelt auch Heiratsanträge bekommt. "Nicht zu vergessen die beigelegten Fotos wenig bekleideter Damen. Es fällt mir schwer, damit umzugehen. Zum Glück beantwortet jemand diese Post für mich."

Für seine größte Macke hält der dreifache Familienvater seinen "unglaublichen Tunnelblick, speziell bei Hausmannspflichten". Dafür schäme er sich fast. "Aber ich bin eben oft total gedankenverloren. Wenn meine Frau die Mülltüte vor die Haustür stellt, steige ich drüber."

Fern der alltäglichen Pflichten, wenn Jörg Pilawa mit seiner Familie die Sommerferien in Kanada genießt, gehören unbedingt "Kohletabletten, also Durchfallmittel" in seinen Koffer. "Da habe ich die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Egal, wo ich war, Montezumas Rache hat mich überall eingeholt."

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