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Der Tagesspiegel: Piloten kritisieren Flugverbot

Berlin (ots) - Berlin - Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisiert, dass in Deutschland ein Flugverbot ohne eigene Messungen der Aschekonzentration verhängt wurde. "Ich habe gedacht, es hätte in Deutschland bereits Testflüge des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums gegeben. Wenn diese erst am Montag stattfinden, ist das natürlich spät", sagt Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Er sei davon ausgegangen, dass "dort entsprechend sauber recherchiert wurde, als man die Notwendigkeit sah, den Luftraum zu sperren". Handwerg geht davon aus, dass es nach der Aufhebung der Flugverbote rund zwei Tage dauern wird, bis sich die Lage wieder vollständig normalisiert habe. Um schnell wieder in einen Normalbetrieb zu kommen, spricht sich Cockpit auch für eine Aufhebung des Nachtflugverbots aus. "Ich kann das sehr gut nachvollziehen, es sind hier besondere Umstände, darauf muss man auch mit besonderen Maßnahmen reagieren", sagt Handwerg. Damit gestrandete Passagiere so schnell wie möglich weiterkommen, müsse man mehr Kapazität freisetzen, als man bisher habe, "also auch nachts fliegen".

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