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Sind Laserwaffen und Lichtschwerter heutzutage Hightech-Utopien? - Die verblüffendsten Technologien aus "Star Wars" im P.M. Realitätscheck

Cover P.M. Magazin 01/16 11.12.2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/24835 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, P.M. Magazin"

Hamburg (ots) - Wer an "Star Wars" denkt, dem fällt auf jeden Fall die Lieblingswaffe der Jedi ein. Es ist die wohl berühmteste Erfindung von Regisseur George Lucas. Doch über den Status als Spielzeug wird sie in der Realität wohl nie hinauskommen, berichtet die aktuelle Ausgabe von P.M., die heute erscheint. Laser können keine Strahlen bilden, die anderthalb Meter vom Griff entfernt enden. Sie lassen sich auch nicht gegeneinander schmettern, sondern sind durchlässig. Es ist anzunehmen, dass die Idee der Lichtschwerter im Film eher auf Plasma basiert, also auf einem Gasgemisch aus geladenen Teilchen, wie man sie auch aus Plasmalampen kennt. Solch ein Schwert würde ein anderes tatsächlich abstoßen können und auch Metall oder Knochen seitlich durchschneiden. "Allerdings würden sie auch eine unerträgliche Hitze ausstrahlen und jeden Jedi in Flammen aufgehen lassen", sagt die Wissenschaftlerin Jeanne Cavelos. Und: Die notwendige Apparatur zur Erzeugung eines solchen Plasmas könnte kaum in einen kleinen Schwertgriff passen.

Blaue, gelbe, rote Lichtblitze schießen durch den Weltraum, Explosionen allerorten, Raumschiffe geraten ins Trudeln - eine echte "Star Wars"-Schlacht ohne Laserwaffen ist nicht denkbar. Tatsächlich könnten Laserwaffen bald in realen militärischen Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Allerdings sieht das weniger spektakulär aus als im Film. Echte Laserkanonen zischen nicht, und ihre Ziele explodieren nicht zwangsläufig. Abgesehen vom Lichtpunkt am Zielobjekt ist Laserlicht bei klarer Luft unsichtbar. Außerdem geschieht der Abschuss geräuschlos und ergibt einen durchgehenden konzentrierten Strahl, der mit Lichtgeschwindigkeit beim Opfer eintrifft - also sofort und nicht wie im Film erst deutlich später und gepulst.

Wie so oft ist das US-Militär besonders weit mit der Entwicklung innovativer Technologien: So hat man beispielsweise die Laserkanone HEL MD (High Energy Laser Mobile Demonstrator) entwickelt. Laserwaffen sind keine Science-Fiction mehr, jedoch werden sie aktuell nicht eingesetzt: "Die meisten Hochenergie-Laser versagen nach wie vor, weil es sehr schwer ist, beides - viel Kraft und gute Fokussierung des Strahls - zu erreichen, ohne dass das Gerät zu groß wird", sagt der Laserexperte Subrata Ghoshroy vom Massachusetts Institute of Technology in den USA. Das ist letztlich auch der Grund, warum es noch keine waffenfähigen Lasergewehre gibt.

Außerdem im P.M. Realitätscheck: Holografien, Roboter, schwebende Fahrzeuge, interstellares Reisen und vieles mehr.

Die aktuelle P.M. Ausgabe 1/16 ist ab heute im Handel erstmalig zu einem Sonderpreis von 1 Euro erhältlich.

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