Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Weltbevölkerung zum Jahreswechsel 2009/2010
Zu Beginn des neuen Jahrzehnts leben 6.834.509.600 Menschen auf der Erde

Hannover (ots) - In der Nacht zum 1. Januar 2010 werden voraussichtlich 6.834.509.600 Menschen auf der Erde leben, so viele Menschen wie nie zuvor. Im Jahr 2009 wuchs die Bevölkerung weltweit um rund 83 Millionen Menschen - das entspricht etwa der Zahl der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Und die Menschheit wächst weiter: jede Sekunde um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Diese Zahlen gibt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2009 bekannt.

Prozentual wächst die Bevölkerung Afrikas am schnellsten. Im Jahr 2009 hat die Bevölkerung des Kontinents die Eine-Milliarde-Marke überschritten. Bis zur Jahrhundertmitte werden hier fast zwei Milliarden Menschen leben. Die meisten Länder Afrikas können ihre Bevölkerung schon heute nicht mehr ausreichend versorgen. Das rasante Bevölkerungswachstum übt zusätzlichen Druck auf die natürlichen Ressourcen sowie auf Bildungs- und Gesundheitssysteme aus und verschärft die Armut.

Durch Familienplanung Armut bekämpfen

Eine Verlangsamung des Bevölkerungswachstums würde den Entwicklungsländern bei der Ernährungssicherung und im Kampf gegen Armut helfen. Doch viel zu oft fehlt den Menschen der Zugang zu Aufklärung und Verhütung: In den Entwicklungsländern werden jedes Jahr 76 Millionen Frauen ungewollt schwanger. "Die Bundesregierung muss deutlich mehr in Familienplanung in den Entwicklungsländern investieren, damit die Menschen eine reelle Chance erhalten, langfristig Hunger und Armut zu entkommen." Diese Investitionen lohnen sich auch wirtschaftlich: Nach Berechnungen des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) erspart jeder Euro, der in Familienplanung investiert wird, 31 Euro für die Bereitstellung von Wasser, Gesundheitssystemen, Bildung etc.

Die DSW ist eine international tätige Entwicklungshilfeorganisation. Sie hilft jungen Menschen in Afrika und Asien, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids verschärfen die Armut und bedeuten für viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterstützt die Stiftung Aufklärungsinitiativen und Familienplanungsprojekte in Entwicklungsländern.

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Tel.: 0511/94373-31
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