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Außerordentlich hohe Fernsehnutzung im September / Informationsbedürfnis dominierte den Fernsehmonat September/ ProSiebenSat.1-Gruppe Marktführer im Neunmonatsvergleich

    München (ots) - Die Berichterstattung über die Terroranschläge von
New York und Washington hat den Fernsehmonat September nachhaltig
geprägt. Das große Informationsbedürfnis der Zuschauer schlug sich in
einer überdurchschnittlich hohen Nutzung des Mediums nieder: 195
Minuten sahen die Deutschen im Durchschnitt täglich fern. Dies sind
32 Minuten mehr als im August und entspricht der höchsten jemals
gemessenen Sehdauer in einem September.
    
    Vor allem in der Woche der Anschläge stieg die Zahl der Sonder-
und Nachrichtensendungen. Mehr als 156 Stunden berichteten die
deutschen Fernsehsender über die Ereignisse aus den USA.  Die drei
Vollprogramme der ProSiebenSat.1-Gruppe  - Sat.1, ProSieben und Kabel
1 - informierten am 11. September ab 18.30 Uhr mit Sondersendungen
des konzerneigenen Nachrichtensenders N24 über die Ereignisse. Die
N24-Berichterstattung erzielte in diesem Zeitraum auf den drei
Sendern eine Nettoreichweite von 41 Prozent aller 14- bis 49-jährigen
Fernsehzuschauer.
    
    In den ersten neun Monaten des Jahres 2001 behauptete die
ProSiebenSat.1-Gruppe ihre Marktführerschaft bei den 14- bis
49-jährigen Zuschauern. In dieser für die Werbewirtschaft besonders
wichtigen Zielgruppe erreichten Sat.1, ProSieben und Kabel 1 in den
ersten drei Quartalen einen gemeinsamen Marktanteil von 30,5 Prozent
(Vorjahreszeitraum 30,8%). Die Sender der RTL-Gruppe erzielten in den
ersten neun Monaten des Jahres einen Marktanteil von 30,4 Prozent
(29,9%).
    
    ProSieben steigerte im Neunmonatsvergleich seinen Marktanteil in
der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 13,6 Prozent
(13,4%).  
    Kabel 1 blieb mit 5,3 Prozent konstant (5,4%), Sat.1 erzielte 11,6
Prozent (12,0%). Verluste verbuchten die Öffentlich-rechtlichen
TV-Sender: Die ARD verlor einen Prozentpunkt und erzielte 8,9 Prozent
(9,9%), das ZDF verzeichnete einen Rückgang von 0,9 Prozentpunkten
und landete bei 8,4 Prozent.  RTL 2 musste mit einem Minus von 1,3
Prozentpunkten die höchsten Einbußen hinnehmen und schl0ss bei 5,7
Prozent (7,o%).  RTL kam auf 18 Prozent (16,8%).
    
    Bei allen Zuschauern (ab 3 Jahren) erreichten die Vollprogramme
der ProSiebenSat.1-Gruppe einen gemeinsamen Marktanteil von 23,6
Prozent (Vorjahreszeitraum 23,9%).  Sat.1 erzielte  ein leichtes Plus
und erreichte einen Marktanteil von 10,2 Prozent (10,1%), ProSieben
kam auf 8,2 Prozent (8,3%) und Kabel 1 erreichte 5,2 Prozent (5,5%).
Die ARD verlor in dieser Zielgruppe 0,9 Prozentpunkte und erzielte
13,7 Prozent (14,6%). Auch das ZDF verzeichnete ein Minus von 0,6
Prozentpunkten bei einem Marktanteil  von 12,8 Prozent (13,4%). RTL
II verlor gegenüber dem Vorjahr 0,8 Prozentpunkte und  erreichte 4,0
Prozent (4,8%). RTL erzielte 14,8 Prozent (14,1%).
    
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