Kinderschutz-Zentren

Gewalt in Institutionen verhindern
Fachkongress am 5. und 6. November in Hannover

Hannover (ots) - Alle gesellschaftlichen Institutionen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendverbände, kirchliche Einrichtungen, Sportvereine und Heimeinrichtungen haben die Aufgabe und Verpflichtung, Kindern und Jugendlichen einen sicheren, gewaltfreien Schutzraum zu bieten, in dem sie ihre Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale nach ihren individuellen Möglichkeiten entfalten können. Dies sind die festgeschriebenen Rechte der Kinder und Jugendlichen. Und doch gibt es immer wieder Fälle, in denen es zu körperlicher, sexueller und seelischer Gewalt kommt. Dies wiegt besonders schwer, wenn die Gewalt durch professionelle Vertrauenspersonen ausgeübt wird. Der Umgang damit setzt Fachmitarbeiter(innen) auf den verschiedensten Ebenen unter einen großen Handlungsdruck, der oftmals von Verunsicherung, Ängsten und Schuldgefühlen begleitet wird.

Der Fachkongress in Hannover beschäftigt sich mit dem Kinderschutz in Institutionen, stellt Möglichkeiten der Prävention und der Intervention in verschiedenen Zusammenhängen vor und beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Der Fachkongress ist eine Kooperationsveranstaltung der Kinderschutz-Zentren mit dem Kinderschutz-Zentrum Hannover und wird im Rahmen des Projekts "Qualifizierung von Kooperations- und Netzwerkstrukturen im Kinderschutz" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Nähere Informationen zum Programm und zum Veranstaltungsort finden Sie im Internet unter www.kinderschutz-zentren.org/hannover2009 .

Pressekontakt:

Arthur Kröhnert
Bundesgeschäftsführer

Die Kinderschutz-Zentren
Bonner Str. 145
50968 Köln

Tel.: 0221-56975-3
Fax: 0221-56975-50
E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org
Internet: www.kinderschutz-zentren.org
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