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kressreport: Motor-Presse will schon nächstes Jahr zurück in die IVW

    Heidelberg (ots) - Der neue Geschäftsführer der Motor-Presse
Stuttgart, Christian Delbrück, soll die Verlagsgruppe so schnell wie
möglich zurück in die Auflagenkontrolle der IVW bringen. Der
Heidelberger Mediendienst kressreport berichtet in seiner neusten
Ausgabe (EVT: Freitag, 2. November), dass dies bereits zum 3. Quartal
2002 gelingen könnte. Bisher war man in der Branche davon
ausgegangen, dass die IVW-Abstinenz der Motor-Presse bis zu zwei
Jahren dauern kann. Hintergrund: Die Motor-Presse hat über einen
langen Zeitraum hinweg falsche Auflagenzahlen an die
Auflagenkontrolle IVW gemeldet. Nach dem Skandal ist Geschäftsführer
Frieder Stein mit den beanstandeten Titeln (u.a. "auto, motor &
sport", "Audio", "Modern Living") freiwillig aus der IVW ausgetreten,
um einem Ausschluss zuvor zu kommen. Anschließend hat Stein seinen
Rücktritt erklärt. Normalerweise dauert ein IVW-Ausschluss mindestens
zwei Jahre. Wenn sich der Verlag eine neue Struktur und personelle
Führung verpasst, kann die IVW aber auch einem früheren
Wiedereintritt zustimmen. Nach Informationen des kressreport könnte
der Wechsel in der Geschäftsführung der Motor-Presse und die
Übernahme des Einzelhandelvertriebs durch den
Motor-Presse-Minderheitsgesellschafter Gruner + Jahr dafür
ausreichen. Die Verlagsgruppe könnte dann schnell wieder
kontrollierte Auflagenzahlen melden. Die IVW-geprüfte Auflagenmeldung
ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Verlage. Nur so können sie
ihren Anzeigenkunden gegenüber glaubhaft die Heftauflagen nachweisen.
    
    
ots Originaltext: kressreport  
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