Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Markus Meckel tritt als Volksbund-Präsident zurück

Markus Meckel auf der Deutschen Kriegsgräberstätte in Oksbøl / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/18238 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge/Volksbund/Hilke Vollmer"

Berlin (ots) - Persönliche Erklärung des Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Markus Meckel:

"Ich trete heute mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zurück.

Der bereits vor meiner Amtszeit beschlossene und von mir in den letzten drei Jahren mit aller Kraft vorangetriebene und weiterentwickelte Reformkurs wird seit Monaten massiv blockiert. Ich finde in den Gremien keinen Rückhalt mehr dafür, diesen intern umzusetzen und ihn glaubwürdig nach außen zu vertreten. Dabei hatten sich viele zukunftsorientierte haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter für diese Ausrichtung entschieden. Die in meiner Denkschrift dargestellten Haltungen und Inhalte sind im Zuge der stetig zunehmenden verbandsinternen Gegenbewegungen nicht mehr umsetzbar.

Für den morgigen außerordentlichen Bundesvertretertag wurden die Delegierten bereits vorab gezielt dahingehend beeinflusst, ein Abwahlverfahren gegen mich zu unterstützen - und das ohne hinreichende Informationen über die derzeitigen internen Abläufe. Auf diese Weise sind inzwischen mehr als die Hälfte der Delegierten gegen mich eingestimmt worden. Hinzu kommt die Tatsache, dass nun auch schon vor dem Bundesvertretertag von der Bundesgeschäftsstelle öffentlich zu einer Pressekonferenz unter Ausschluss meiner Person eingeladen wurde, um im direkten Anschluss an das - noch ausstehende - Verfahren meine Abwahl zu kommentieren. Diese meiner Vorstellung von Demokratie vollkommen widersprechenden willkürlichen Akte zeugen von einer politischen Kultur, die ich nicht akzeptieren kann.

Der Volksbund hat sich offensichtlich entschieden, künftig weder seiner Satzung, welche dem Präsidenten eine starke Rolle zuweist, zu folgen, noch dem Kurs der letzten 36 Monate.

Ich schaue auf drei Jahre einer wichtigen und erfolgreichen Arbeit an der Spitze des Volksbundes zurück, die auf seine Zukunftsfähigkeit hin ausgerichtet war und für genau die ich seinerzeit berufen wurde. Unter den obwaltenden aktuellen Umständen ist es mir allerdings nicht mehr möglich, diesem Auftrag nachzukommen.

Mein ausdrücklicher Dank gilt all jenen, die sich mit großem Engagement für eine Zukunft eröffnende Entwicklung des Volksbundes eingesetzt haben und dafür standen und stehen."

Pressekontakt:

Hilke Vollmer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
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Lützowufer 1
10785 Berlin
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Mobil: 0152/ 33830114
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