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Deutsches Team spielt in Fed Cup-Endrunde

    Hamburg (ots) - Das deutsche Team wird in der Fed Cup-Endrunde vom
7. bis 11. November in Madrid antreten. Damit ersetzt die Mannschaft
die USA, die ihre Teilnahme an der Endrunde auf Grund der aktuellen
politischen Situation zurückgezogen haben. Die International Tennis
Federation (ITF) hat nach diesem Verzicht beim Deutschen Tennis Bund
angefragt, ob das Team den freien Platz besetzen könne. In der
zweiten Runde der Weltgruppe 2001 hatte die deutsche Mannschaft gegen
Argentinien mit 1:4 verloren.
    
    Fed Cup-Kapitän Markus Schur setzt in der Finalrunde im Parque
Ferial Juan Carlos auf ein junges Team. "Ich werde unseren
Nachwuchsspielerinnen, die sehr erfolgreich in dieser Saison gespielt
haben, eine Chance geben. Dieses Team hat die einmalige Möglichkeit,
große Erfahrungen zu sammeln ", so Schur. Auf einen Einsatz von Anke
Huber wird der Kapitän verzichten müssen. Sie wird ihre Karriere nach
den Sanex Championships in München beenden. "Mit unseren jungen
Spielerinnen versuchen wir, in die Fußstapfen der Großen zu treten.
Wir sind jedoch klare Außenseiter", erklärt Schur, der die
Nominierung am Mittwoch bekannt geben wird. Der Teamchef führt
derzeit noch Gespräche mit den Spielerinnen.
    
    Das deutsche Team spielt in Gruppe B gegen Belgien, Spanien und
Australien. Am Mittwoch, den 7. November (11 Uhr), greift die
Mannschaft von Markus Schur gegen Belgien ins Geschehen ein. Die
Partie gegen Australien ist für Donnerstag (14 Uhr), gegen Spanien
für Freitag (11 Uhr) angesetzt. In Gruppe A spielen Russland,
Frankreich, Tschechien und Argentinien um den Einzug ins Endspiel,
dass am Sonntag stattfinden wird. Dann spielen die Bestplazierten der
beiden Gruppen gegeneinander. In allen Begegnungen werden zwei Einzel
sowie ein Doppel ausgetragen.
    
    Spanien, Tschechien und Belgien hatten sich auf Grund ihrer
Teilnahme an der Finalrunde im vergangenen Jahr qualifiziert. Damals
unterlagen die Spanierinnen im Endspiel in Las Vegas den
US-Amerikanerinnen mit 0:5. Die übrigen Teams haben sich die
Spielberechtigung durch ihre Erfolge in der Vorrunde gesichert.
    
    
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