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ARD-Pressemitteilung
ISPR verweigert ARD weiterhin vertragliche Berichterstattungsrechte

Köln (ots) - Die Verhandlungen zwischen der ARD und der ISPR über Fernseh-Rechte an der Fußball-Bundesliga haben bislang zu keiner Einigung geführt. Die ISPR - Sportrechteagentur der KirchGruppe - ist nach intensiven Verhandlungen nach wie vor nicht bereit, den mit der ARD abgeschlossenen und noch bis zum Ende der Bundesliga-Saison 2001/2002 gültigen Vertrag zu erfüllen. Die ARD besteht darauf - wie vertraglich vereinbart - auch in der kommenden Saison samstagabends in der Tagesschau über die Top-Spiele der Fußball-Bundesliga berichten zu können. Der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen: "Ich finde es sehr bedauerlich, dass ISPR sich nicht an geschlossene Verträge hält. Das Wichtigste vom Tage gehört in die Tagesschau - am Samstag also auch die Top-Spiele der Fußball-Bundesliga. Eine Verschlechterung der Berichterstattung in der Hauptnachrichten-Sendung des deutschen Fernsehens ist im Interesse des Publikums nicht hinnehmbar." Sollte ISPR weiterhin die Vertragserfüllung verweigern, sieht sich die ARD gezwungen, ihr Recht auf Kurzberichterstattung geltend zu machen. Der Westdeutsche Rundfunk hat als geschäftsführende ARD-Anstalt deshalb am 17.7.2001 bei den gastgebenden Vereinen der drei Top-Spiele des ersten Bundesliga-Spieltags der neuen Saison - Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach - vorsorglich seine Fernsehteams angemeldet. ots Originaltext: ARD Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: ARD-Sprecher Rüdiger Oppers Tel. 0221/220-1867 Original-Content von: ARD Radio & TV, übermittelt durch news aktuell

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