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Simbabwe: HELP muss Hilfsprojekte vorläufig stoppen - Regierung Mugabe verbietet Arbeit

Bonn (ots) - Die Regierung von Simbabwe hat in einer Mitteilung des Sozialministeriums alle internationalen Hilfsorganisationen aufgefordert, die Arbeit im Land vorläufig einzustellen. Ein entsprechendes Schreiben ging heute auch dem Büro von HELP - Hilfe zur Selbsthilfe in Harare zu. Begründet wurde die Aufforderung mit Verstößen gegen die Registrierungsbedingungen. Diese Maßnahme scheint aber in engem Zusammenhang mit der für den 27. Juni vorgesehenen Stichwahl um das Präsidentenamt zwischen Amtsinhaber Robert Mugabe und Oppositionsführer Morgan Tsvangirai zu stehen. HELP wird sich vorläufig an diese Aufforderung halten müssen und die weitere Entwicklung beobachten. Die wenigen internationalen Helfer werden aber zunächst in Simbabwe bleiben. "Dieser Schritt wird die dramatische Notlage der Zivilbevölkerung in Simbabwe weiter verschärfen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage sind Hunderttausende im ganzen Land von ausländischer Hilfe abhängig. Wir hoffen, dass dieses Arbeitsverbot so schnell wie möglich wieder aufgehoben wird," sagte HELP-Geschäftsführerin Karin Settele in Bonn. HELP - Hilfe zur Selbsthilfe arbeitet bereits seit 16 Jahren mit umfangreichen Hilfsprojekten in Simbabwe und konnte den dramatischen Niedergang der Wirtschaft und die Verarmung der Bevölkerung durch eine verfehlte Politik über die letzten Jahre hinweg verfolgen. HELP arbeitet heute unter schwierigen Bedingungen vor allem in landwirtschaftlichen und medizinischen Projekten, in der Nahrungsmittelhilfe sowie Projekten zur Trinkwasserversorgung. Pressekontakt: Berthold Engelmann Pressesprecher HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Fon: +49 228 915 29 29, Fax: +49 228 915 29 99 Mobil: +49 173 708 2553 engelmann@help-ev.de / www.help-ev.de Original-Content von: Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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