HSBC Deutschland

Ergebnis im 3. Quartal ausgebaut - Wachstumsstrategie weiter erfolgreich

Düsseldorf (ots) -

- Provisionsüberschuss erhöht sich auf 328,7 Mio. Euro (287,7 Mio.  
  Euro)
- Zinsüberschuss verbessert sich auf 133,7 Mio. Euro (130,4 Mio. 
  Euro)
- Verwaltungsaufwand beträgt 407,6 Mio. Euro (379,5 Mio. Euro)
- Jahresüberschuss vor Steuern steigt auf 166,5 Mio. Euro (152,5 Mio.
  Euro)
- Operative Erträge bei 545,0 Mio. Euro (515,4 Mio. Euro) 

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("die Bank") befindet sich weiter auf Wachstumskurs: Das Provisionsergebnis als einer der maßgeblichen Indikatoren für den Ausbau des Kundengeschäfts und den Zuwachs von Marktanteilen konnte um 14,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert werden. Im Rahmen der Wachstumsstrategie wird durch die Ausweitung des Produktangebots für international tätige mittelständische Unternehmen und Großunternehmen, eine erweiterte Zielkundendefinition sowie eine systematische Neukunden-Akquisition die deutlich stärkere Positionierung im Firmenkundengeschäft als "Leading International Bank" in Deutschland vorangetrieben.

In den ersten neun Monaten steigerte die Bank ihr Vorsteuerergebnis um 9,2 % von 152,5 Mio. Euro auf 166,5 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 114,6 Mio. Euro (102,2 Mio. Euro), ein Plus von 12,1 %. Trotz des moderaten globalen Wachstums, hoher Kosten aufgrund regulatorischer Anforderungen sowie des anhaltenden Niedrigzinsumfelds unterstreicht der Gewinnzuwachs in den Bereichen Global Banking & Markets, Asset Management und Commercial Banking die ausgewogene Geschäftsstruktur und Stabilität des kundenorientierten Geschäftsmodells; Private Banking konnte das Vorjahresergebnis fast wiederholen.

Die Finanzlage ist durch eine nach wie vor sehr gute Liquidität gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote beträgt 12,3 % (Vorjahresende: 13,0 %), das harte Kernkapital 10,0 % (Vorjahresende: 10,4 %). Als deutsche Einheit der HSBC-Gruppe verfügt die Bank mit "AA- (Stable)" unverändert über das beste Fitch-Rating unter den privaten Geschäftsbanken in Deutschland.

Ausblick

Für die Bank steht weiterhin die Umsetzung der Wachstumsstrategie an, für 2015 wird unverändert ein Anstieg der Erlöse im einstelligen Prozentbereich sowie eine leichte Steigerung des Vorsteuerergebnisses erwartet. Die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten und der Kundenbasis geht einher mit einem deutlichen Aufbau der Mitarbeiterzahlen, einer Ausweitung des Produktportfolios sowie der Servicebereiche und IT-Kapazitäten. Die Ausweitung der Ziel-Ratings im Firmenkundenbereich führt zu einer erhöhten Kapitalunterlegung.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Der Zinsüberschuss konnte um 2,5 % auf 133,7 Mio. Euro (130,4 Mio. Euro) ausgebaut werden. Vor allem die deutlich verbesserten Zinserträge im Kundenkreditgeschäft aufgrund höherer Volumina haben dazu beigetragen, während das Zinsergebnis aus Finanzanlagen rückläufig ist und negative Margen das Einlagengeschäft weiter belasten.

In den ersten neun Monaten ergab sich eine Risikovorsorge im Kreditgeschäft von 1,5 Mio. Euro (3,4 Mio. Euro), die auf Zuführungen von Portfoliowertberichtigungen aufgrund der weiter steigenden Geschäftsvolumina zurückzuführen ist. Die Bank hält weiterhin an der konservativen Ausrichtung bei der Beurteilung von Ausfallrisiken fest.

Das Provisionsergebnis stieg um 14,3 % auf 328,7 Mio. Euro (287,7 Mio. Euro). Treiber dieses Zuwachses sind das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft inklusive Alternative Investments, höhere Provisionen aus dem Fondsverwaltungsgeschäft und der Depotbank sowie aus Devisen und Derivaten.

Das Handelsergebnis ist mit 82,2 Mio. Euro nahezu unverändert (82,3 Mio. Euro).

Beim Verwaltungsaufwand ist ein Anstieg um 7,4 % von 379,5 Mio. Euro auf 407,6 Mio. Euro zu verzeichnen, der vor allem auf die Wachstumsinvestitionen, den höheren Personalaufwand und die neue Bankenabgabe zurückzuführen ist. Die Aufwand-Ertrag-Relation ist in den ersten neun Monaten mit 70,8 % gegenüber 70,9 % in der Vergleichsperiode nahezu unverändert.

Das Ergebnis aus Finanzanlagen ist von 20,6 Mio. Euro auf 22,3 Mio. Euro angestiegen und resultiert im Wesentlichen aus Veräußerungsgewinnen von Finanzanlagen, denen moderate Abschreibungen gegenüberstehen.

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 24,3 Mrd. Euro (Vorjahresende: 22,2 Mrd. Euro) und ist damit um 9,6 % gestiegen. Die Kundeneinlagen betragen 14,2 Mrd. Euro (Vorjahresende: 13,1 Mrd. Euro). Sie sind nach wie vor die wichtigste Refinanzierungsquelle und damit Ausdruck der Wertschätzung der Kunden für die solide Geschäftspolitik, den eingeschlagenen Wachstumspfad und die hohe Bonität der Bank.

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Steffen Pörner
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