HSBC Deutschland

Unternehmen erwarten Anstieg des internationalen Handels
Studie HSBC Trade Confidence Index: Positiver Indikator für die weltweite Wirtschaftsentwicklung

Düsseldorf (ots) - Das Vertrauen in eine positive Entwicklung des Welthandels ist weiter angestiegen, so das Ergebnis der heute veröffentlichten internationalen Studie HSBC Trade Confidence Index der weltweiten Bankengruppe. Mehr als die Hälfte der befragten deutschen handelsorientierten Unternehmen rechnen im nächsten halben Jahr mit einem Wachstum des Handelsvolumens, jedes dritte glaubt zumindest, dass das aktuelle Niveau gehalten werden kann. Mehr als zwei Drittel erwarten zudem ein Wachstum der Weltwirtschaft. Insbesondere die Regionen Greater China sowie Mittel- und Osteuropa gelten den Deutschen als vielversprechendste Handelspartner.

Im HSBC Trade Confidence Index sind Daten aus insgesamt 17 Ländern berücksichtigt - darunter die wichtigen Volkswirtschaften im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten, in Lateinamerika, den USA, Kanada und Europa. In der größten Studie ihrer Art wurden 5.120 handelsorientierte kleine und mittelständische Unternehmen befragt, wie sie den Ausblick auf die nächsten sechs Monate in folgenden Bereichen beurteilen: Handelsvolumen, Risiken für Käufer und Verkäufer, Bedarf an Handelsfinanzierungen, Zugang zu Handelsfinanzierung und die Auswirkungen der Devisenkurse und regulatorischen Rahmenbedingungen auf ihre Unternehmen.

Vor dem Hintergrund des vielfach erwarteten Wachstums des Handelsvolumens rechnet fast jedes dritte deutsche Unternehmen auch mit einem Anstieg des Finanzierungsbedarfs in diesem Bereich. In der öffentlichen Diskussion geäußerte Befürchtungen von Finanzierungsengpässen werden durch die Daten des Index allerdings nicht bestätigt. 60 % aller deutschen Unternehmen erwarten einen gleichbleibend guten Zugang zu Handelsfinanzierung, jedes vierte sogar einen künftig besseren. Als Quellen für die Finanzierung ihres internationalen Geschäfts nennen die Unternehmen, mit deutlichem Vorsprung, am häufigsten die "eigene Bank".

Trotz der insgesamt positiven Stimmung bei deutschen Unternehmen erwarten allerdings rund vier von zehn Unternehmen einen Anstieg des Ausfallrisikos auf Seiten ihrer internationalen Handelspartner. Zudem rechnet fast jedes dritte Unternehmen mit einem negativen Einfluss der Wechselkurse auf seine internationalen Aktivitäten.

Die handelsorientierten Unternehmen in den befragten Ländern weltweit sind im Schnitt noch optimistischer als die deutschen. So wird insgesamt ein Anstieg des Handelsvolumens erwartet; seit der ersten Studie Anfang 2009 hat sich das durchschnittliche Vertrauen in den Handel damit stetig verbessert. Besonders optimistisch sind laut der Umfrage die Länder in den Emerging Markets im Nahen Osten und Asien, vorneweg Firmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien und Vietnam, die am zuversichtlichsten im Hinblick auf die allgemeine Handelsaktivität und ein Wachstum in den kommenden sechs Monaten sind.

"Der Handel spielt bei der Erholung der Weltwirtschaft eine entscheidende Rolle - der Index ist damit ein wichtiges Stimmungsbarometer", so Wulf Linzenich, Leiter des Geschäftsbereichs Ausland bei HSBC Trinkaus. "Die treibende Kraft des Handels verschiebt sich deutlich in Richtung der Emerging Markets, wovon aber natürlich auch Industrienationen wie Deutschland profitieren können." So zeigt ein Ergebnis der Studie, dass Industrieländer mit Geschäftsbeziehungen zu Emerging Markets im Schnitt optimistischer sind als solche mit anderen Handelspartnern. Diese Märkte scheinen für die Exporteure damit immer attraktiver zu werden. Die Ergebnisse der Umfrage geben außerdem Anlass zur Erwartung, dass der Handel innerhalb der jeweiligen geografischen Region in den nächsten sechs Monaten auch weiterhin die globale Handelsaktivität stützen wird.

"Bei der weiteren Entwicklung des weltweiten Handels kommt insbesondere der Finanzierung eine entscheidende Bedeutung zu", so Linzenich. "Angesichts der oft großen Komplexität ist nur eine Handvoll ausgesuchter Finanzdienstleister in der Lage, international agierenden Unternehmen umfassend zur Seite zu stehen. Unsere Kunden profitieren von dem internationalen Netzwerk der HSBC-Gruppe, das lokale und globale Kompetenz miteinander verknüpft."

Aus einer Position der Stärke strebt HSBC Trinkaus eine signifikante Steigerung seiner Marktanteile an; der Kundenkreis, das Produktangebot wie auch die Zahl der Mitarbeiter sollen erweitert werden. Mit dieser Wachstumsstrategie hat sich HSBC Trinkaus unter anderem zum Ziel gesetzt, in Deutschland die präferierte Bank für das internationale Geschäft von Firmenkunden zu sein.

Details zur Umfrage

Der HSBC Trade Confidence Index - May 2010 wurde im Februar und März 2010 vom Marktforschungsunternehmen TNS erstellt. 5.120 handelsorientierte kleine und mittelständische Unternehmen aus 17 Ländern wurden telefonisch befragt.

HSBC Trinkaus

HSBC Trinkaus ist eine der führenden Privatbanken in Deutschland und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit rund 2.000 Mitarbeitern ist HSBC Trinkaus neben der Zentrale in Düsseldorf an sechs Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum weltweiten Netzwerk der HSBC-Gruppe. Bei einer Bilanzsumme von 18,7 Mrd. Euro und 99,1 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank mit einem zuletzt im Dezember 2009 bestätigten Fitch Rating von "AA" über das beste Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden. (Alle Angaben zum 31. Dezember 2009)

HSBC Trade and Supply Chain

Der Bereich HSBC Trade and Supply steht für mit Preisen ausgezeichnete Expertise im Bereich Trade Finance. Er verbindet jahrhundertelange Erfahrung im internationalen Handel mit einzigartiger lokaler Kompetenz, unterstützt durch eine hochmoderne Technik und ein umfangreiches Netzwerk aus spezialisierten Trade Services-Experten, die in über 60 Ländern und Gebieten weltweit angeboten werden.

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