EnBW Energie Baden Württemberg AG

EnBW begibt eine "bedingte" Wandelanleihe
Innovativer Einstieg der EnBW in den internationalen Kapitalmarkt
Emissionsvolumen rund 500 Millionen Euro

    Karlsruhe/Frankfurt am Main (ots) -
    
    Platzierung bei institutionellen Investoren
    
    Im Vorfeld der für 2002 geplanten Aktienplatzierung nutzt die
Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) das innovative
Finanzierungsinstrument einer "bedingten" Wandelanleihe zur weiteren
Stärkung der finanziellen Basis. Mit den Emissionserlösen soll die
zukünftige Expansion, insbesondere die Akquisition der Neckarwerke
Stuttgart finanziert werden.
    
    "Wir sind nicht nur im Stromwettbewerb Innovator, sondern auch auf
dem Finanzmarkt.  Die in dieser Gestaltung erstmalig begebene Anleihe
erweitert unsere Finanzierungsspielräume und ist der erste Schritt zu
einer höheren Kapitalmarktpräsenz" sagte Gerhard Goll,
Vorstandsvorsitzender des drittgrößten deutschen Energieversorgers.
"Wir verfügen damit über zusätzliche Mittel zur Finanzierung unseres
nationalen und internationalen Wachstums."
    
    Die Emission wird voraussichtlich ein Volumen von rund 500
Millionen Euro aufweisen und bei deutschen und internationalen
institutionellen Investoren in Europa platziert. Die Notierung ist im
Amtlichen Handel in Frankfurt vorgesehen.
    
    "Durch die Emission der Wandelanleihe erhalten wir zinsgünstige
Finanzmittel und zudem die Chance, bei Wandlung zusätzliches
Eigenkapital zu für EnBW attraktiven Bedingungen zu erhalten", so der
für Finanzen zuständige EnBW Vorstand, Dr. Reinhard Volk. "Dabei
nutzen wir unsere gute Bewertung am Anleihemarkt." Im Dezember 2000
hatte die internationale Ratingagentur Standard & Poor's EnBW mit dem
langfristigen Emittentenrating "A+" bewertet. Begründet wurde diese
sehr positive Einstufung unter anderem mit einer starken
Marktposition der EnBW sowie einer soliden Finanz- und Ertragsbasis.
    
    Die von EnBW geplante "bedingte" Wandelanleihe ist zunächst eine
"normale" Anleihe. Mit der Handelsregistereintragung des von der
diesjährigen Hauptversammlung zu schaffenden bedingten Kapitals wird
die Anleihe zu einer aufschiebend bedingten Wandelanleihe. Die
aufschiebende Bedingung für die Entstehung des Wandlungsrechts ist
die Durchführung einer breiten Platzierung weiterer Aktien am
Kapitalmarkt.
    
    Im Fall einer entsprechenden Aktienemission wird die Anleihe zu
einer "normalen" Wandelanleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren.
Investoren können dann aufgrund des Wandlungsrechts an einer
positiven Kursentwicklung der EnBW - Aktie partizipieren. Deshalb
erhalten sie lediglich eine Verzinsung unterhalb des aktuellen
Kapitalmarktniveaus. Am Ende der verlängerten Laufzeit werden nicht
gewandelte Anleihen zurückbezahlt.
    
    Alle großen Aktionäre der EnBW haben der internationalen
Platzierung der Anleihe bereits zugestimmt. Alle weiteren Aktionäre -
etwa 1,7% der Aktien befinden sich in Streubesitz - erhalten ein
Bezugsrecht.
    
    Die Deutsche Bank, UBS Warburg und Barclays sind Joint Lead
Manager dieser Transaktion.
    
ots Originaltext: EnBW AG
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