SOS-Kinderdorf e.V.

Wir sind Familie!
SOS-Familienzentren und SOS-Kinderdörfer stärken die Ressourcen der Familien

München (ots) - Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai weist SOS-Kinderdorf e.V. auf aktuelle Entwicklungen und Trends in seinem Kernbereich, der familienähnlichen Betreuung in der Kinderdorffamilie, hin. Kinder und Familien zu stärken, ist oberstes Ziel des Vereins. "Wir sind Familie!" ist der Leitsatz, nach dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren. Dies fängt in den SOS-Kinderdörfern an, in denen die SOS-Kinderdorfmütter und -väter mit den Kindern und Jugendlichen familienanalog leben - mit allem was dazugehört: Zuverlässigkeit, Liebe und Geborgenheit sowie Bearbeitung ganz alltäglicher Themen. Parallel dazu unterstützt SOS-Kinderdorf e.V. mit seinen Familienstärkungsprogrammen unterschiedlichste Familien in schwierigen Lebenslagen, ob Alleinerziehende, Patchworkfamilien oder Familien mit Migrationshintergrund.

SOS-Kinderdorf pflanzt Bäume der Hoffnung In vielen Ländern der Welt geraten Familien unter den Druck demografischer, sozialer und wirtschaftlicher Entwicklungen. Sie sind oft nicht mehr in der Lage, ihr Auskommen zu sichern und die Erziehung sowie Bildung ihrer Kinder zu gewährleisten. Die Gefahr, dass sie unter diesem sozialen und wirtschaftlichen Druck auseinanderbrechen, ist groß. Darauf reagiert SOS-Kinderdorf sowohl in Deutschland als auch im Ausland mit spezifischen, breit gefächerten Hilfsangeboten. "Damit pflanzen wir weltweit Bäume der Hoffnung", erläutert Reinhold Bauer, Geschäftsführer Personal und Pädagogik bei SOS-Kinderdorf e.V. "Die Äste symbolisieren die Vielfalt unserer Angebote, mit denen wir dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Familien zu verbessern." Alle Familienstärkungsprogramme wirken präventiv. Das Ziel ist, Familien in Krisensituationen zu unterstützen, damit eine Fremdunterbringung der Kinder verhindert werden kann.

Ausbau offener und ambulanter Angebote fördern Hilfe zur Selbsthilfe In Deutschland hat SOS-Kinderdorf e.V. in seinen 46 Einrichtungen die offenen und ambulanten Angebote für Kinder und Familien erheblich ausgebaut. Offene Treffs, Mittagstisch, Kinderbetreuung, schulbegleitende Hilfen - die Palette an Angeboten ist vielfältig und immer auch den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die SOS-Einrichtungen sind Treffpunkte für die Familie und die Nachbarschaft. Die Menschen erleben Gemeinschaft und können sich gleichzeitig fachlichen Rat holen. Die offene Struktur der Einrichtungen fördert die Hilfe zur Selbsthilfe: Jeder kann kommen, wann er will. Wer möchte, wird in die Aufgaben des Familienzentrums einbezogen. Die Kombination aus professioneller Fachkompetenz der SOS-Mitarbeiter und Alltagskompetenz der Besucher weckt Ressourcen und Potenziale. Die frühzeitigen, niedrigschwelligen und beziehungsorientierten Angebote helfen, die soziale Infrastruktur zu gestalten, durch die Familien gestärkt werden.

Darüber hinaus finanziert SOS-Kinderdorf e.V. Kinderdörfer und Familienstärkungsprogramme in 44 Ländern. In Afrika liegt der Schwerpunkt überwiegend in der HIV-/Aids-Prävention, Beratung und Unterstützung. In Lateinamerika sowie den europäischen und asiatischen Ländern fokussieren die Programme die "Hilfe zur Selbsthilfe". So werden zum Beispiele handwerkliche Kurse für alleinerziehende Mütter angeboten oder Netzwerke zur Kinderbetreuung gegründet, um den Müttern die Möglichkeit zu geben, den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen.

Familie stärken: Leibliche Eltern wohnen zeitweise im SOS-Kinderdorf "Auch in den SOS-Kinderdörfern ist und bleibt Ziel der SOS-Kinderdorfarbeit, die Familie zu stärken", so Reinhold Bauer weiter. "Die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern und Familienangehörigen ist ein Selbstverständnis und damit bedeutsame Aufgabe der SOS-Kinderdorfmütter, der SOS-Kinderdorfväter und all unserer anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." In der Praxis sieht das so aus: In den SOS-Kinderdörfern sind zum Beispiel die leiblichen Eltern eingeladen, zeitweise mit ihren Kindern im SOS-Kinderdorf zu wohnen. Auf diesem Weg üben Eltern wie Kinder das Familienleben und lernen, ihre Beziehung zu verbessern und zu stabilisieren. Die Eltern erleben im Kinderdorf am Beispiel der Kinderdorfmutter, wie man den Alltag für die Entwicklung von Kindern positiv und kinderfreundlich gestalten kann. "Um den aktuellen Anforderungen der Gesellschaft und den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Eltern gerecht zu werden, erweitern wir konstant unser bestehendes Angebot und integrieren zudem immer auch neue pädagogische Ansätze", schließt Reinhold Bauer. "Ob in Deutschland oder international, wir setzen alles daran, die Situation von Familien und familienähnlichen Lebensgemeinschaften bestmöglich zu gestalten." Weitere Informationen über SOS-Kinderdorf unter www.sos-kinderdorf.de

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