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Cebit 2017: Fünf-Länder-Kooperation für ein Servicekonto

Altenholz/Berlin (ots) - Die fünf Bundesländer Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein setzen auf ein gemeinsames Servicekonto. Das GovernmentGateway ist eine Infrastruktur mit einem Servicekonto für Bürger und Unternehmen für den Online-Zugang zu Verwaltungsverfahren. Die vom IT-Dienstleister Dataport entwickelte Infrastruktur ist seit 2003 erfolgreich im Einsatz.

Der Stadtstaat Hamburg sowie die Flächenländer Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz setzen bereits seit einiger Zeit das GovernmentGateway als Portal-Infrastruktur ein. Auch in Berlin wird das GovernmentGateway künftig zum Einsatz kommen. Nun erweitert die Fünf-Länder-Kooperation das Servicekonto um weitere Funktionen wie zum Beispiel die Interoperabilität mit anderen Servicekonten. Auch digitale Bescheide können künftig mit dem GovernmentGateway zugestellt und empfangen werden. Eine Roadmap für den weiteren Ausbau liegt vor. Sie berücksichtigt auch alle Anforderungen, die für den gemeinsamen Portalverbund, auf den sich Bund und Länder im Rahmen der Neuregelung des Bund-Länder-Finanzausgleichs 2016 geeinigt haben, umgesetzt werden müssen. Das interoperable Servicekonto ermöglicht Bürgern, aber auch Unternehmen und Behörden, nach der Registrierung in ihrem "Heimatkonto" über dieses Konto auf Angebote anderer Portale zuzugreifen.

Die Fünf-Länder-Kooperation versteht sich als offene Kooperation - weitere Länder und Institutionen können sich jederzeit anschließen.

Ines Fiedler, Vorständin IT-Dienstleistungszentrum Berlin: "Um die Herausforderungen sicherer Informationstechnik in der öffentlichen Verwaltung auch in Zukunft zu meistern, müssen wir vermehrt auf die Nutzung gemeinsamer Standards setzen. Die Infrastruktur des GovernmentGateway hat sich bereits in anderen Bundesländern bewährt. Ein Vorteil, von dem wir auch in Berlin bald profitieren werden."

Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport: "Unsere Fünf-Länder-Kooperation beweist: Die digitale Zukunft der Verwaltung ist föderal. Wir setzen gemeinsam auf eine Lösungsinfrastruktur und entwickeln sie zusammen weiter. Das interoperable Zusammenspiel verschiedener Portale werden wir gewährleisten - nicht nur für die Mitglieder unserer Kooperation."

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