Walter Blüchert Stiftung

"was geht!" - ein neues Programm der Walter Blüchert Stiftung: Mit dem Realschulabschluss fit für die Zukunft

Gleiche Wellenlänge: Gunter Thielen (l.), Walter Blüchert Stiftung, und Klaus Waldschmidt, Solidaritätsfonds. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/108407 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Walter Blüchert Stiftung"

Gütersloh (ots) - Jedes Jahr bleiben 70 000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Bis zu einem Viertel aller Ausbildungsverträge werden vorzeitig gelöst. Barrieren für eine erfolgreiche Erwerbsbiografie sind oft die unklaren Berufsvorstellungen der Jugendlichen - mehr als die Hälfte der Unternehmer (53 %) beklagen dieses.

Mit ihrem neuen Programm "was geht!" will die Walter Blüchert Stiftung dieser Entwicklung gegensteuern: Das Gütersloher Pilotprojekt will Realschülerinnen und -schüler fit machen für eine Ausbildung oder den Besuch eines Gymnasiums. "Wir möchten verhindern, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland wertvolles Potenzial verliert - Fachkräfte, die unsere Gesellschaft dringend benötigt", sagt der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gunter Thielen. "Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die Jugendlichen im Prozess, den wir begleiten, letztendlich selbst herausfinden, was in ihnen steckt." Bürgermeisterin Maria Unger weiß das Stiftung-Engagement zu schätzen:

"Mit dieser Initiative erreichen wir erstmals die Schülerinnen und Schüler unserer Realschulen", sagt sie. "Es freut uns sehr, dass Gütersloh einmal mehr Vorreiter ist - für Nordrhein-Westfalen und bundesweit."

Das Realschul-Programm fördert mit Mentoren, Coaches und betrieblichen Kooperationspartner die Jugendlichen ab Klasse neun und unterstützt sie dabei, sich über ihre berufliche Zukunft Gedanken zu machen.

Über 100 Bewerbungen erreichten Walter Blüchert Stiftung. Im September startet das Programm an allen drei Gütersloher Realschulen. Thielens Wunsch: "Dass sich auch in anderen Städten Nordrhein-Westfalens Partner finden, die unsere Erfahrungen und das Konzept von "was geht!" nutzen möchten."

In der Vorbereitungsphase hat sich Thielen mit einem Fachmann in Sachen "Ausbildungsfähigkeit" ausgetauscht, der seit Jahren ehrenamtlich Jugendlichen ohne Schulabschluss hilft: Klaus Waldschmidt, Gründer des Solidaritätsfonds in Bad Oeynhausen. Für Thielen ist Waldschmidt "ein Musterbeispiel für gelungenes gesellschaftliches Engagement. Er zeigt vorbildlich, wie mit Einsatz, Durchsetzungskraft und Vertrauen in die Jugendlichen neue Zukunftsperspektiven entstehen."

Pressekontakt:

Dr. Ulrike Naim
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