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Bookatable-Umfrage: Tischkultur ist keine Frage des Alters

Bookatable-Umfrage: Tischkultur ist keine Frage des Alters
Infografik Bookatable-Umfrage. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/105547 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bookatable GmbH & Co.KG"

Hamburg (ots) - Deutsche Restaurantbesucher legen Wert auf ein angenehm ruhiges Ambiente bei Tisch und gepflegte Kleidung. Trends wie Smartphone-Nutzung im Restaurant, Posten von Gerichten auf sozialen Netzwerken und zu viel Trubel stoßen eher negativ auf. Eine aktuelle Umfrage des Reservierungsportals Bookatable unter 1.000 deutschen Restaurantgästen zeigt, wie viel Knigge auch 200 Jahre nach seiner Zeit noch in uns steckt:

Smartphones sind bei Tisch unerwünscht

84 Prozent der Befragten, egal welchen Alters, halten nichts von Smartphones bei Tisch. Meist aus Gründen der Höflichkeit, denn jeder dritte Befragte fühlt sich ignoriert, wenn das Gegenüber ständig sein Smartphone nach Neuigkeiten durchforstet. 25 Prozent sagen, dass sie ein Restaurant weitaus häufiger besuchen würden, wenn die Handynutzung bei Tisch dort verboten wäre. Obwohl also heutzutage viele Menschen mit ihrem Smartphone verwachsen zu sein scheinen, gelten bei Tisch nach wie vor Höflichkeitsregeln, die die meisten von uns intuitiv einhalten.

"Natürlich wäre es zu weltfremd und nicht zeitgemäß, die Handynutzung gänzlich zu verbieten", sagt Uwe Fenner, Coach und Knigge-Experte. "Allerdings ist es bei Tisch wichtig, eine Konversation aufrecht zu halten. Es geht nicht nur um den Verzehr von Nahrungsmitteln - das auswärts Essen ist ein soziales Ereignis und sollte entsprechend gewürdigt werden. Smartphones lenken die Konzentration vom Gegenüber weg und sollten daher nicht zu rege genutzt werden." Das gleiche gilt für Social Media Updates bei Tisch. Obwohl Bilder von lecker gefüllten Tellern auf Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und Instagram omnipräsent sind, halten über 41 Prozent der Deutschen diese Fotos für langweilig und eher nervig.

In der Ruhe liegt der Genuss

Statt in digitaler Umtriebigkeit möchten die Deutschen ihr Essen in Ruhe und Frieden genießen. 58 Prozent der Befragten gaben an, laute Gäste beim Essen als störend zu empfinden. 55 Prozent ergeht es so bei zu lauter Musik; 42 Prozent bei weinenden oder tobenden Kindern. Zum Leidwesen aller frisch Verliebten ist auch das exzessive Schmusen und Händchen halten bei Tisch nicht Knigge-konform. Allerdings fühlen sich nur zwölf Prozent der Befragten durch derartige romantische Gesten anderer Restaurantgäste gestört - der Rest drückt gerne ein Auge zu. Auch den Kellner dramatisch mit den Fingern schnippend an den Tisch zu zitieren, gilt bei 43 Prozent der Befragten als unangebracht.

Dem Anlass entsprechend gekleidet - die Garderobe gewinnt wieder an Bedeutung

Die Garderobe spielt beim sozialen Ereignis Restaurantbesuch eine erstaunlich wichtige Rolle. 75 Prozent der Befragten ziehen sich gerne schick an, wenn sie auswärts essen gehen - und zwar unabhängig welcher Altersgruppe. Für die jüngere Generation gewinnt der Dress Code sogar wieder mehr Bedeutung: Jeder Zweite aus der Generation zwischen 18 und 24 Jahren legt beim Restaurantbesuch besonderen Wert auf die Garderobe, bei der Generation 40+ jedoch nur gut 30 Prozent. Sich für den Restaurantbesuch herauszuputzen, liegt also wieder voll im Trend. "Kultivierte Menschen ziehen sich zu besonderen Anlässen gern festlich an, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen. Das fördert das menschliche Miteinander und die Freude am gemeinsamen Essen", sagt Uwe Fenner.

Trinkgeld ist eine Selbstverständlichkeit

Am Ende eines jeden Restaurantbesuchs steht dann - besonders wenn man zu Zweit oder in der Gruppe unterwegs ist - die leidige Frage: Wer zahlt? "Die Deutschen sind sich mit 72 Prozent ziemlich einig, dass jeder das zahlen sollte, was er selbst verzehrt hat", sagt Thomas Bergmann, Sales Director bei Bookatable. "Wenn doch jemand die Spendierhosen anhaben sollte, sollte man es nicht zum Streit kommen lassen. Man kann hier einfach dem Wunsch des Einladenden entsprechen und ihn die Rechnung übernehmen lassen. Im Gegenzug kann man beim nächsten Treffen die Geste erwidern."

Beim Trinkgeld zeigt sich der Restaurantbesucher hierzulande in der Regel spendierfreudig: 85 Prozent der Deutschen sehen Trinkgeld bei gutem Service als eine Selbstverständlichkeit an. Zwar gibt es kein Gesetz über die Höhe, jedoch kann man sich hier an 5-10 Prozent der Rechnungssumme orientieren.

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