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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Polens Wirtschafts- und Sozialpolitik

Frankfurt (ots) - Polens nationalkonservative Regierung bringt mit ihrem neuen Ansatz in der Wirtschafts- und Sozialpolitik den Staat als Gestalter ins Spiel und nimmt Abschied von einem aus dem Ruder gelaufenen Wirtschaftsliberalismus. Kritiker im In- und Ausland sollten nicht in den Modus einer pauschalen Verurteilung aller PiS-Reformen schalten. Bislang geschieht dies über Maß, zuletzt mit der "Strategie für verantwortungsvolle Entwicklung", einem Plan aus dem Superministerium für Wirtschaft und Entwicklung. Ziel ist, heimische Unternehmen auf ein höheres Entwicklungslevel zu heben, vielversprechende Branchen zu fördern, Investitionen und Einkommen der Bürger zu steigern. Viele Kritiker verkennen, dass auch eine im Kern falsche Regierung die teilweise richtigen Dinge tun kann.

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